Schlagwort: Essen

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Käsekuchen (glutenfrei)


Rezept & Fotos: Aleksandra vom SCD-Blog

Aleksandra lebt mir der Diagnose der Darmerkrankung Morbus Crohn und hat auch schon einen Erfahrungsbericht für uns geschrieben – hier könnt ihr ihn lesen.

Käsekuchen

Dieser Kuchen schmeckt für mich wie ein Käsekuchen – diesen Geschmack bekommt er durch die Cashewmilch. Als ich ihn das erste Mal gemacht habe, war ich hin und weg. Und es ist ein einfacher Kuchen, der schnell zubereitet ist. Wenn sich also mal spontan Besuch angekündigt hat und du alle Zutaten daheim hast, ist er fix vorbereitet und du musst ihn nur noch im Ofen backen. Und du kannst dir sicher sein, dass dieser Kuchen gut ankommen wird. Alle meine Testesser waren bisher hellauf begeistert.

Tipp: Natürlich geht auch eine andere Nussmilch. Ich habe z. B. einmal Kokosmilch verwendet. Aber der Kuchen bekommt nur durch die Cashewmilch die geschmackliche Note eines Käsekuchens.

Rezept für eine kleine Springform, ca. 18 cm
Zubereitung: 10 Minuten, Backzeit: 30 – 40 Minuten

50 g gemahlene Mandeln, blanchiert
25 g Kokosmehl
1 Prise Salz
4 Eier
50 g Butter
100 g Honig
50 ml Cashewmilch
1 EL Zitronensaft
1 EL Vanille aus der Mühle oder eine Schote auskratzen

1. Heize den Ofen auf 170°C vor und lege die Springform mit Backpapier aus.
2. Mandelmehl, Kokosmehl und Salz miteinander vermengen.
3. Eier, geschmolzene Butter, Honig, Cashewmilch, Zitronensaft und Vanille hinzufügen und mit einem Mixer gut durchmischen, sodass der Teig schön glatt ist und sich keine Klumpen bilden.
4. Nun den Teig in die Springform geben und für 30 bis 40 Minuten backen. Gegen Ende kann mit dem Zahnstocher überprüft werden, ob der Kuchen schon durch ist.
5. Kurz abkühlen lassen und dann genießen!

Eine chronische Krankheit ist wie ein Teilzeitjob

Text: Petra Müller, Geschäftsleitung FOOD MOVEMENT
Foto: Katharina Lütscher, Zürich

Es freut mich sehr, dass unsere Partnerin, die EGK Gesundheitskasse, in ihrem Hausmagazin Vivere ein Portrait über mich und meine Kranken- bzw. Gesundungsgeschichte veröffentlicht hat. An einem kalten Tag anfangs Februar habe ich mich mit Tina Widmer getroffen, die mich interviewt hat. Ich bin sehr glücklich über die Geschichte, die sie über mich geschrieben hat.

Hier könnt ihr sie lesen.

Ganz herzlichen Dank, liebe Tina!

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Quinoa Curry


Rezept & Foto: Fiorina Springhetti, mamalltag

Quinoa Curry

Zutaten für 1 Person
100 g Süsskartoffeln in kleine Würfel geschnitten
100 g Kichererbsen aus dem Glas / aus der Dose
80 g Quinoa (ich habe rotes Quinoa verwendet, Tricolore passt natürlich auch)
1 TL Tomatenmark
1 dl Kokosmilch
80 g frischen Blattspinat (zur Not dient auch tiefgekühlter Blattspinat, auftauen und abtropfen vor Gebrauch)
1 TL Currypulver
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL gemahlener Koriander
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 kleine Zwiebel, gehackt
Himalayasalz und Pfeffer

Zubereitung
Das Quinoa in eine weite Pfanne geben (am besten klappt dieses Gericht in einer weiten Bratpfanne), eine Messerspitze Himalayasalz beifügen und 2 dl Wasser dazugeben. Das Quinoa sollte gut bedeckt sein und nun für 30 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln.

Nach 10 Minuten die in kleine Würfel geschnittenen Süsskartoffeln, die Kichererbsen, die gehackte Zwiebel und den gehackten Knoblauch hinzugeben und die Pfanne mit dem Deckel abdecken. Falls nötig, etwas Wasser hinzugeben, es sollte nie komplett verdampfen während des Kochvorgangs.

Wenn noch 5 Minuten der gesamten Kochzeit (30 Minuten) übrig bleiben, das Tomatenmark, die Kokosmilch, das Currypulver, den gemahlenen Kurkuma, den gemahlenen Ingwer und den gemahlenen Koriander beigeben, gut vermengen und auf kleinster Stufe für 5 Minuten köcheln lassen.

Ganz zum Schluss den frischen Spinat unterrühren, alles mit Himalayasalz und Pfeffer nach Gusto abschmecken und servieren.

Voilà – ein einfaches aber satt machendes Quinoa Curry, das im Handumdrehen gelingt.

Auf unserem Radar #6: Eine App und zwei Artikel zu „gesunder“ Ernährung

Text: Petra Müller, Geschäftsleitung FOOD MOVEMENT


Eine meiner liebsten Quellen für Ernährungsthemen ist die Website nutritionfacts.org des amerikanischen Arztes Dr. Michael Greger. Dr. Greger ist ein leidenschaftlicher Arzt und Forscher, der unermüdlich und kostenfrei allen möglichen Fragen einer gesunden Ernährung auf den Grund geht. Alle Beiträge sind belegt durch zahlreiche Studien, was ihn für mich auch so glaubwürdig macht.

Parallel zu seinem Buch mit dem augenzwinkernden Titel How Not To Die hat Dr. Greger kürzlich eine App lanciert. Sie ist für Android und Apple erhältlich. Dank dieser App wird man täglich an die sogenannten „Daily Dozen“ erinnert, also an die 12 Empfehlungen, die Dr. Greger selbst täglich konsumiert oder ausführt – denn eine Portion Bewegung ist hier mit eingeschlossen.

Aus purer Neugier habe ich die App heruntergeladen, obwohl ich das Gefühl habe, dass ich mich inzwischen ziemlich ausgewogen und gesund ernähre. Denn eigentlich wollte ich bloss wissen, wie die App funktioniert. Ich bin begeistert! Denn einfacher könnte die Benutzeroberfläche nicht sein. Auf einer Liste mit den 12 täglichen Empfehlungen kann ich ankreuzen, wovon ich wieviele Portionen konsumiert habe. Da man so etwas schnell vergisst, erhält man täglich um 20 Uhr eine akustische Erinnerung. Ich kreuze seither fast täglich brav an, ob ich meine täglich empfohlenen Portionen konsumiert habe: Bohnen, Beeren, Obst, Kreuzblütengewächse, Blattgemüse, sonstiges Gemüse, Leinsamen, Nüssen, Gewürze, Vollkorn sowie Getränke und Bewegung. Zu jeder Empfehlung kann man durch einen Antipper ein paar Details abrufen.

Was durch die Benutzung dieser App bei mir passiert ist: Ich denke schon von selbst daran, ob ich heute bereits Nüsse, Vollkorn oder Früchte gegessen habe. Es geht mir auch nicht darum, dass ich dies nun pingelig genau nehmen muss. Aber es zeichnet sich ein Gesamtbild ab, bei dem ich z. B. feststelle, dass ich am ehesten vergesse, genügend Nüsse und Früchte zu essen. Ein Dutzend Empfehlungen kann man sich gerade noch so merken; ansonsten wird man dank der App daran erinnert.

Mein Fazit:
Ich kann nicht nur das Buch How Not To Die sehr empfehlen (wir werden es zu einem späteren Zeitpunkt noch vorstellen), ich kann auch diese App sehr empfehlen für alle, die versuchen möchten, sich gesünder zu ernähren. Denn wenn man täglich die 11 empfohlenen Portionen dieser Lebensmittel isst, hat Ungesundes eigentlich fast keinen Platz mehr (zumindest nicht in meinem Bauch). Die App erscheint auf deinem Smartphone übrigens automatisch auf deutsch bzw. in der Sprache deines Landes.

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Was heisst heute gesunde Ernährung?
Hierzu gibt es soviele Meinungen wie Menschen, Experten, Ärzte und Ernährungsberaterinnen.
Und dennoch gibt es einige Überschneidungen, wo sich auch Expertinnen und Experten verschiedener Ernährungsphilosophien ziemlich einig sind.

Die Amerikaner Mark Bittman und Dr. David L. Katz haben in einem (wohl fingierten) Interview kluge Antworten dazu abgegeben, was man 2018 als gesunde Ernährung bezeichnen könnte. Ein erster Artikel (übrigens in englisch) befasst sich ausführlich mit den brennendsten Fragen, und vor zwei Tagen ist ein Follow Up erschienen, wo die beiden nochmals detaillierter auf ein paar Fragen eingehen. Ich kenne diese Fragen selbst gut, denn sie werden mir oft im Anschluss an meine Vorträge gestellt:

– Wie steht es konkret mit Fleisch?
– Wieviel Käse ist ok, und wenn ja, welcher?
– Ist Reis ok? (oder muss ich jetzt immer Bohnen essen?)
– Ist Frühstücken wirklich so wichtig?
– Chia? Was ist der Hype um Chiasamen?
– Und offenbar immer wichtig: Wie steht es mit KAFFEE???

Marieluise: Sklerodermie (rheumatische Erkrankung)

Erfahrungsbericht & Foto: Marieluise Römer

Im Jahr 2013 veränderte eine Autoimmunerkrankung mein Leben: Das war damals ein harter Schlag für mich, denn ich dachte. mir passiert so was nicht, ich habe doch schon so einen gesunden Lebensstil… Heute sehe ich das ganz anders. Ich bin sehr dankbar für diese Chance, die ich bekommen habe: Ich habe jetzt mehr Gesundheit und Wohlbefinden als je zuvor und das möchte ich gerne weitergeben.

Wie alles anfing
Nun aber von Anfang an: Mein Name ist Dr. Marieluise Römer und ich bin Ernährungswissenschaftlerin und Mutter von zwei Kindern. Schon seit meiner Kindheit interessiere ich mich für gesunde Ernährung. Dabei achtete ich auf Gemüse und Obst, Frischkostmüsli, Vollkorn sowie wenig Fleisch. Natürlich waren auch jede Menge Milch, Buttermilch, Joghurt, Quark und Käse für mich wichtig.

Mir war ziemlich bald klar, dass ich das Thema gesunde Ernährung auch beruflich vertiefen möchte, denn mir lag schon immer die Prävention und Therapie von Erkrankungen durch natürliche Methoden am Herzen. So studierte und promovierte ich im Bereich Ernährungswissenschaften. Sowohl privat als auch beruflich hat das Thema gesunde Ernährung für mich immer schon einen hohen Stellenwert.

Wie ich von einer Autoimmunerkrankung überrascht wurde
Bis zum Jahr 2013 ging es mir gesundheitlich ziemlich gut. Dann merkte ich immer mehr, dass ich Probleme mit den Händen und Füßen bekam. Kalte Füße und Hände kannte ich schon seit meiner Kindheit, allerdings nicht so extrem: Immer öfter wurden Zehen und Finger weiß und kurzzeitig gefühllos, um sich dann später wieder rot und bläulich zu färben. Heute weiss ich, dass es sich um das Raynaud Syndrom handelt. Das erschreckte mich schon etwas.

Viel schlimmer waren allerdings die geschwollen Finger und Zehen, rot und entzündet, viele offene Stellen. Es tat höllisch weh bei der kleinsten Bewegung und Berührung, oft auch schon in Ruhe. Ich war total eingeschränkt bei simplem Tätigkeiten wie Gemüse schneiden oder schälen, Brot schneiden, Salat waschen, spülen, Betten beziehen, schreiben per Hand oder am PC, im Garten arbeiten, walken usw. Dies alles ging – wenn überhaupt – dann nur unter Schmerzen. Und natürlich konnte ich auch weder mit meinen Kindern spielen, noch sie in den Arm nehmen.

Sowohl fetthaltige Cremes, als auch Kortisoncremes an den Händen halfen gar nicht.
Der Hausarzt tippte dann, genau wie ich selbst, auf eine rheumatische Erkrankung und überwies mich zum Rheumatologen.

Dieser stellte dann Ende 2013 eine Kollagenose, genauer eine systemische Sklerodermie, also eine Art Bindegewebsrheuma, fest, anhand von Kapillarmikroskopie und Blutwerten. Dies trat bei mir speziell an den Händen und Füßen auf und war noch in einer sehr frühen Phase. Im weiteren Verlauf der Erkrankung werden üblicherweise diverse Organe befallen wie Lunge, Speiseröhre, Leber, Nieren, Darm, Herz, Augen usw. Diese wurden alle geprüft und waren zum Glück ohne Auffälligkeiten.

Was mich total schockte war, dass es sich hier um eine Autoimmunerkrankung handelte. Also nach allgemeiner Meinung nicht heilbar und auch nicht wirklich therapierbar. Man kann lediglich die Symptome unterdrücken, üblicherweise durch Medikamente. So verschrieb der Arzt mir auch sofort Kortison und Quensyl: Gegen die Entzündung, die Schmerzen und zur Verbesserung der Durchblutung. Aufgrund des starken Leidensdrucks nahm ich diese auch anfangs.

Allerdings war die Vorstellung, lebenslang diverse Medikamente (gegen die Entzündung und die Schmerzen) nehmen zu müssen, total abschreckend. Ich spürte sehr deutlich, dass das nicht mein Weg sein konnte. Deshalb suchte ich nach alternativen Möglichkeiten.

Wie ich zurück zu meinen „Wurzeln“ fand
Relativ schnell kam ich da wieder auf meine „Ernährungswurzeln“ zurück. Ich erinnerte mich daran, dass es bei Ernährung und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises einen deutlichen Zusammenhang gibt. Vielleicht könnte ja die Ernährung ein Weg für mich sein? Mein Ziel war es, meine Problematik hiermit bestmöglich in den Griff zu bekommen und Medikamente – wenn überhaupt – auf ein Minimum zu beschränken.

Wie ich weg von den Medikamenten kam
Zu dem was ich schon wusste kam nochmals ein intensives Studium: Dazu habe ich viele wissenschaftliche Studien, Fachinformationen und Bücher rund um die Thematik studiert und bezogen auf meine Krankheit die entsprechenden Schlüsse daraus gezogen. Auf dieser Basis habe ich über die letzten 3 Jahre mein eigenes Programm entwickelt und ständig verbessert.
Also änderte ich meine Ernährung und Lebensweise nochmals deutlich: Mir begegneten erstmals selbst hergestellte Säfte auf Basis von Gemüse (nicht Obst!) und grüne Smoothies (grünes Blattgemüse wie Salat/Spinat mit süßem Obst im Mixer ganz fein und cremig zerkleinert). Nach einer gewissen Gewöhnungsphase begann ich meine Ernährung erst zu schätzen und dann zu lieben. Und heute könnte ich mir ein Leben ohne meinen geliebten Mixer gar nicht mehr vorstellen.

Während der Ernährungsumstellung reduzierte ich meine Medikation immer mehr. Ich merkte schon nach wenigen Wochen, wie gut mir diese Art der Ernährung tut. Ich hatte plötzlich wieder den ganzen Tag Energie (ohne Coffein), ein top Immunsystem, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen waren verschwunden. Und ich hatte sogar mehr Genuß und Freude bei der Zubereitung und dem Verzehr meiner Nahrung! Auch meine Hauptprobleme wurden deutlich besser. Zunächst an den Füßen und danach auch an den Händen: Die Schwellungen, Entzündungen und die Schmerzen sind weg, und ich kann wieder alles tun was ich möchte und so liebe!

Wie ich auch meinen Arzt begeistern konnte
Mein Arzt ist übrigens total begeistert, was ich durch meine mittlerweile fast vegane Ernährung erreicht habe: Wie sich meine Blutwerte verbessert haben und dass keine Entzündung mehr nachweisbar ist.

„Machen Sie weiter so mit ihrer Ernährung und die Medikamente können wir jetzt komplett weglassen und es reicht, wenn Sie 1 mal pro Jahr kommen statt vierteljährlich.“ Das hat mich nochmals bestätigt auf meinem Weg, dies sogar von einem „klassischen Schulmediziner“ zu hören. Wobei ich mir heute sicher bin: Wenn mein Rheumatologe nicht zumindest offen für meine Ernährungsumstellung gewesen wäre, hätte ich ihn sicher gewechselt.

Wie meine Ernährung heute aussieht: Ich genieße täglich 2 große grüne Smoothies, viel gutes Wasser (oft mit Ingwer und Zitrone), viel Salat und Gemüse sowie gute Fette wie Kokosöl, Olivenöl, Nüsse und Saaten. Auch auf hochwertige pflanzliche Eiweißquellen wie Hülsenfruchte, Sprossen, Hanf und Chia achte ich. Sehr selten esse ich etwas fetten Fisch, wie z.B. Wildlachs. Natürlich gibt es auch mal Naschereien – ohne Zucker: köstlich und einfach selbstgemacht. Habe ich schon erwähnt, dass ich meine neue Ernährungsweise sehr liebe und nicht mehr eintauschen möchte?

Allerdings ist es nicht ganz so simpel, sondern u.a. auch sehr wichtig sicherzustellen, dass wirklich alle Mikronährstoffe, also Vitamine und Spurenelemente in ausreichender Menge und Qualität aufgenommen werden. Hier kommt mir besonders auch mein Studium sehr zugute.
Wie ich mich entspanne

Ernährung ist in meinen Augen so wichtig in der Prävention und Therapie von Erkrankungen. Doch natürlich ist Ernährung nicht alles. Auch andere Themen wie Bewegung, Entspannung oder Entgiftung habe ich in mein Konzept integriert. Für mich persönlich bedeutend ist meine Möglichkeit zum Stressabbau, zum Entspannen. Hier genieße ich wieder, dass ich alles tun kann: Nordic Walken mit unserem Hund, Yoga, Trampolin springen und im Garten arbeiten. Und natürlich köstliche gesunde Nahrung zuzubereiten, denn auch das kann so entspannend sein!
Ich bin sehr glücklich und dankbar für meinen Gewinn an Gesundheit und Wohlbefinden. Auch mein Mann und meine Kinder freuen sich riesig und genießen das meiste mit mir – was auch ihrer Gesundheit zugutekommt.

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Marieluise hilft anderen mit ähnlichen gesundheitlichen Problemen inzwischen weiter.
Hier geht es zu ihrer Website.

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Königinnen-Schmarrn


Text, Rezept & Fotos: Pascale Neuens, TCM-Ernährungsberaterin, neuensausderküche

Kennst du das hier?
Falls deine Verdauung nicht die Beste ist und du dann dennoch öfters mal so isst, wie es dir nicht gut tut, dann kennst du vermutlich Situationen wie diese hier:

• du fühlst dich irgendwie wie verkatert, leicht unwohl, hast etwas Kopfschmerzen und das, obwohl du am Tag vorher gar nichts getrunken hast

• deine Nase ist öfters verstopft, es fühlt sich eventuell so an, als ob eine Verkühlung im Anmarsch wäre, bzw. hast du vielleicht das Gefühl, schon länger nicht mehr richtig gesund gewesen zu sein

• du bist schlapp und müde, obwohl du gar nicht so schlecht schläfst und kommst du einfach nicht in die Gänge

• und das Schlimmste: es ist, als ob dein Verstand in Watte gepackt wäre oder im Nebel schwimmen würde…so sehr du dich auch bemühst, du kriegst keinen klaren Gedanken zu fassen! Du bist planlos und fühlst dich hilflos, Frust über dein eigenes Unvermögen macht sich breit…

Na, kommt dir das bekannt vor?
Ich weiß, wovon ich schreibe. Ich habe meine Ernährung allgemein wirklich gut im Griff, aber der Urlaub steht bevor und da wird es immer kritisch. Die österreichischen Klassiker der Mehlspeisküche mit den Zutaten Milch, Weizen und Zucker lösen genau dieses Chaos in meinem Kopf und meinen Emotionen aus.

Und das hat einen Grund:
Diese Kombinationen bilden chinesisch gesehen Feuchtigkeit. Feuchtigkeit erstickt dein Verdauungsfeuer. Es steigen keine klaren Dämpfe mehr auf, die zu klaren Gedanken führen.

Denk einmal darüber nach: Wie oft hattest du in der Vergangenheit bereits Situationen, wo du auf die Schnelle etwas verdrückt hast, wohl wissend, dass dir das nicht wirklich Energie bringen wird?

Du musst dieses Problem mit den vernebelten Gedanken durch verschleimende Ernährung lösen, wenn du wirklich langfristig zu deiner Höchstform auflaufen willst und in deinem Leben in allen Bereichen für Klarheit sorgen möchtest.

Warum ist das so wichtig? 
Hier ist das Problem: Je schwächer dein Verdauungsfeuer, desto schlapper wirst du. Je müder du bist, desto mehr schreit dein Kopf nach Zucker. Dein Körper kennt nur das, was vorherrscht und du wirst geradezu süchtig nach Kuchen, Brot, Käse usw. Daraus bildet sich immer mehr Feuchtigkeit und diese blockiert die Energie in deinen Leitbahnen.

Im heurigen Erde-Hund-Jahr wirkt sich das speziell auf das Herz aus: Druckgefühl, Herzrasen, Herzstolpern können auftreten. Schleim kann die Herzkanäle verlegen und depressive Verstimmungen, psychosomatische Auswirkungen, geistige Verwirrungen und manische Tendenzen nach sich ziehen. Der Geist Shen wohnt chinesisch gesehen im Herzen. Wenn die Herzkanäle verlegt sind, ist dein Geist nicht mehr klar!

Die Kombination von Weizen, Zucker und Milchprodukten in täglich großen Mengen führt langfristig zu Qi (Energie) Stagnationen, Anstauungen von Schleim, blockieren das Herz und dämpfen den Geist, das verursacht Verwirrung.

Deshalb ist es für dich von entscheidender Bedeutung, ausgewogene Mahlzeiten zu dir zu nehmen, um stagnierende Energie in Bewegung zu bringen und die Feuchtigkeit und Schleim auszuscheiden. So lässt du Missmut, trübe, depressiv Stimmung, Schlappheit, Atembeschwerden, Muskelschlaffheit, Nervosität, Ärger, Zorn, Frust hinter dir und schaffst Raum für Klarheit (weit über die Ebene der Ernährung hinaus).

Hier ist die Lösung:

5 Tipps für weniger Blockaden und mehr Klarheit auf allen Ebenen:

1. Bewege dich ausreichend
Körperliche Bewegung im Sinne von Yoga, Pilates, Joggen, Wandern, Radfahren, Schwimmen, Inline-Skaten, Qi Gong stärken deine Muskeln und fördern die Qi Bewegung in den Organen und den Leitbahnen. Auch die Beweglichkeit wird verbessert und so mancher feststeckende Gedanke löst sich bei einem ausgiebigen Waldspaziergang in Luft auf…

Achte darauf, täglich mindestens 30 Minuten in Bewegung zu sein, am besten an der frischen Luft und idealerweise im Grünem.

2. Iss regelmäßig einfache und frisch gekochte Gemüsegerichte
Das mit der Regelmäßigkeit ist ja so eine Sache. Aber unser Magen funktioniert wie eine innere Uhr. Er ist am glücklichsten, wenn es fixe Essenszeiten gibt. Er mag – so langweilig es klingen mag – Gewohnheiten. Frisches, saisonales Gemüse sorgt dabei für ausreichend Ballaststoffe. Diese nähren dein Mikrobiom (Bakterienwelt im Darm) und sorgen für eine gute Verdauung.

Dir schmeckt kein Gemüse? Dann hast du es vielleicht einfach noch nicht richtig gut zubereitet, stöbere in meinen Rezepten.

3. Lass alles weg, von dem du weißt, dass es dir nicht bekommt
Wenn du weißt, dass dir gewisse Dinge einfach nicht gut tun, dann lass sie weg. Es ist egal, was du gelesen hast, wie gesund Quinoa, Chiasamen, Aroniabeeren oder was auch immer für ein Superfood es sein soll. Wenn es dir nicht gut tut, dann lass es weg. Es bringt nichts, etwas „Gesundes“ zu essen, von dem Durchfall oder Bauchschmerzen bekommst. Gesund ist, was verdaut werden kann!

Achte darauf, womit du dich am wohlsten fühlst und mach mehr davon. Was deinen Geschmack anbelangt, sei gewarnt: er ändert sich ganz von alleine in die richtige Richtung und ehe du dich versiehst, ist Zucker dir zu süß…

4. Verwende ausreichend (frische mediterrane) Kräuter
Gewürze und Kräuter haben eine wichtige Funktion in der Küche, bzw. später im Verdauungstrakt: sie unterstützen unsere Verdauung, regen diese an und fördern die Verdaulichkeit des Speisebreis. Je besser die Umwandlung/Aufspaltung, desto besser die Nährstoff-Aufnahme. Die Aromen der Kräuter trocknen Nässe (aus den Speisen), unterbinden die Entstehung von Feuchtigkeit, wirken beruhigend und entblähend und unterstützen die Ausscheidung.

Majoran, Oregano, Muskat, Kardamom, Zitrusschalen, Koriander, Thymian usw. sind z. B. elementar bei überbackenen Speisen, Pizza, Käsegerichten, Getreidebreis, Pürées, …

5. Verzichte auf (zu häufige) verschleimende Kombinationen
Süß-scharf wie z. B. Kokos-Currys, Käsefondue mit Schnaps, Mon Chéri, Rumkugeln, Tiramisu, Pina Colada, …Gebackenes, fettes Fleisch und Schweinefleisch allgemein, Milchprodukte allgemein und speziell in Kombination mit Weizen und Dinkel, Brotmahlzeiten allgemein und speziell mit Käse, Marmelade, Nutella, …

Das ist schon fast alles – mehr musst du nicht tun, um dein Leben weg von der nebulösen Feuchtigkeit hin zur Klarheit zu führen.

Darum löst es dein Problem:
Es liegt eigentlich auf der Hand: Sobald du ordentlich isst und die Ursache beseitigst, passiert es dir nicht mehr, dass dein Körper sich weiterhin vermüllt. Das wird automatisch dazu führen, dass du dich klarer und fitter fühlst. Unterstützen kannst du optimalerweise mit den richtigen Kräutern.

Und um dir zu zeigen, wie bunt und köstlich dein Leben in Klarheit sein kann, habe ich heute ein besonderes Rezept für dich:

Königinnen-Schmarrn (3 – 4 Portionen)

1 Tasse Hirse E
3 Tassen Wasser W
30 g Mandeln E
20 g Sonnenblumenkerne E
1-2 saure Äpfel H
1-2 EL Gojibeeren, ungeschwefelt
2 große Eier E
1 EL Butter oder Ghee oder Kokosöl E
1 Prise Salz W
Zimt, Vanille E
1 Prise Kardamom oder etwas Ingwer M
1 Prise Kakao F

Am Vortag die Hirse in 3 Tassen Wasser mit einer Prise Salz kochen bis das Wasser vollständig aufgesogen ist. Kaltstellen.

Über Nacht die Mandeln und Sonnenblumenkerne in Wasser einweichen.

Am darauffolgenden Tag den „Hirsekuchen“ aus dem Kühlschrank nehmen und diesen mit der Gabel in mundgroße Stücke zerpflücken. Mandeln und Kerne im Hacker zerkleinern.

In einem Teller die beiden Eier aufschlagen, Gewürze zu geben. Die Hirsestückchen mit einer Gabel im Ei wenden. Gojibeeren dazu geben.

Die Äpfel schälen oder die Schale dran lassen – das ist Geschmackssache. In Spalten oder Stückchen schneiden. Das Fett in einer Pfanne erhitzen und die Apfelstückchen anbraten. Die Hirsestücke dazugeben und braten bis das Ei fest ist und der Schmarrn Farbe annimmt.

Mit den geriebenen Nüssen anrichten und mit Zimt bestreuen.

Der Apfel kann auch zum Schluss gerieben werden und roh darüber angerichtet werden. Auch das ist Geschmackssache, bzw. ich richte mich da ein bisschen nach der äußeren Temperatur: im Winter warm, im Sommer frisch.

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Aus der Sicht der TCM:
Warum Königinnenschmarrn? Der Kaiserschmarrn war bei der Hochzeit von Elisabeth mit Franz Josef ursprünglich Sissi gewidmet: Kaiserinschmarrn. Da die Süßspeise dem Kaiser besser mundete, wurde der Name dann auf Kaiserschmarrn geändert – zumindest behauptet das so jemand auf Wikipedia…

Ich bin für Königinnenschmarrn, weil Hirse als das Getreide der Schönheit gilt.

Sie trägt zur Schönheit von Haut, Haare und Nägel bei, wirkt aufbauend, verjüngend, Nerven stärkend, entwässernd, entgiftend und entzündungshemmend.

Zu ihren Anwendungsbereichen zählen:

– Bindegewebsschwäche
– Haarausfall
– rissige Nägel
– Gefäßerkrankungen
– Gelenksbeschwerden
– Krampfadern
– Hämorrhoiden
– Verdauungsbeschwerden
– Vergesslichkeit
– Müdigkeit
– Erkältung

Im Gegensatz zu Weizen und Dinkel wirkt Hirse nicht schleimbildend, was sich vor allem auch bei Atemwegserkrankungen positiv auswirkt. Weiters soll Hirse bei jahreszeitlich bedingten Depressionen helfen, bereits im Mittelalter bezeichnete man sie als das „fröhliche Getreide“.

Für mich ist sie jedenfalls mein absoluter Favorit am Frühstückstisch!

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Und wer mag, kann sich hier zu einem gratis Online Workshop mit Pascale anmelden:
Meine 7 Geheimnisse zur erfolgreichen Ernährungsumstellung! Wie du mit wenig Zeit zu deiner Wohlfühl-Ernährung kommst, ohne zu scheitern!

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Die Ernährung nach TCM dient der Gesunderhaltung und der Harmonisierung der körpereigenen Heilungskräfte. Meine Rezepte sind kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Behandlung, sie erfüllen keine medizinischen Zwecke.

HEALTHY GOOD FRIDAY // FOOD: Chickpea Crêpes

Rezept & Fotos: Barbara Jacops, les petites pestes

…am besten folgt ihr Barbara auch auf Instagram ♥

Chickpea Crêpes
  (→ deutsche Übersetzung folgt unten)

Play around with the flavor profiles

For the sweet version, use a plant based milk, or water, or… have fun with flavors.
Add in chocolate chips or blueberries.

For a savory version have fun with
the herbs parsley and basil
spinach and dill
chives and lemon zest…

Basic batter
1 cup of chickpea flour
300 ml liquid – or plant based milk

Chocolate version
Basic batter
+
2 tbsp coconut sugar
1 heaped tbsp chocolate powder
pinch of sea salt
optional: vanilla

Green version
Basic batter
+
1 handful of greens or herbs
spinach, dill, parsley, basil….

In a blender,
Add all ingredients to a high speed blender. Wizz it up.
Pour in a container and let batter rest for min 1 hour or overnight in the fridge.
Remove from the fridge.
Give a stir.
Heat a skillet pan over medium heat with a little coconut oil.
Add a bit of batter to the skillet, depending on the desired size of the crepes
Turn the skillet to spread the batter.
Cook until the crepe looks like it’s drying. Flip and cook for a few seconds.
Continue until all the batter has been used, then serve with your desired toppings.

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Kichererbsen Crêpes

Spiele mit verschiedenen Aromen.

Für die süsse Version kannst du eine pflanzliche Milch oder Wasser benutzen, oder habe Spass mit Aromen. Gib Schokoladenstückchen oder Heidelbeeren dazu.

Für eine pikante Variante habe Spass mit
– Kräutern wie Petersilie und Basilikum
– Spinat und Dill
– Schnittlauch und Zitronenschale…

Grund-Rührteig
1 cup Kichererbsenmehl
300 ml Flüssigkeit, z.B. pflanzliche Milch

Schokoladen-Version
Grund-Rührteig
+
2 EL Kokosblütenzucker
2 gehäufte EL Kakaopulver
1 Prise Salz
optional: Vanille

Grüne Version
Grund-Rührteig
+
1 handvoll grüne Blätter oder Kräuter
Spinat, Dill, Petersilie, Basilikum…

Gebe alle Zutaten in einen leistungsstarken Standmixer und mixe den Teig cremig.
Giesse den Teig in ein Gefäss und lasse ihn 1 Stunde (oder über Nacht) im Kühlschrank ruhen.
Nehme den Teig aus dem Kühlschrank und rühre ihn kräftig durch.
Erhitze eine Bratpfanne auf mittlerer Hitze und schmelze etwas Kokosöl darin.
Giesse etwas Teig in die Pfanne, mehr oder weniger, je nachdem, wie gross du deine Pancakes haben möchtest.
Wenn die Pancakes leicht „ausgetrocknet“ aussehen, wenden und auf der 2. Seite fertig backen.

Mit den gewünschten Toppings servieren.




Und nun auf zur Crêpes-Party!

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Zitronen-Mohn Schnitten


Rezept & Foto: Petra Müller, Freakfood

Dieses Rezept wurde exklusiv kreiert für FOOBY

Rohe Zitronen-Mohn Schnitten

Es gibt Menschen, die backen fürs Leben gern und gut. Ich gehöre leider nicht dazu… Darum bin ich froh über «Kuchen» oder Schnitten, die keinen Backofen brauchen. Diese Zitronen-Mohn Schnitten sind eine erfrischende Variante meiner geliebten «Easy Peasy Mini Brownies» (zu finden auf www.freakfood.ch). Die grob gehackten Baumnüsse geben den Schnitten schönen Biss, und die neonfarbene Glasur erfreut das Herz.

Zutaten für 1 Cakeform (25 – 28 cm)
100 g gemahlene Mandeln
100 g Baumnüsse
100 g Datteln, entsteint
1 EL Mohnsamen
1 TL Kurkumapulver
½ TL Vanillepulver
1 Prise Salz
2 EL Zitronensaft (insgesamt reicht 1 Zitrone)

Glasur:
40 g Kakaobutter
1 EL Zitronensaft
2 TL Dattelsüsse (Dattelsirup)
1 TL Kokosöl
½ TL Kurkumapulver

Zubereitung
— Cakeform mit Backpapier auslegen
— Datteln in einer Schale mit kochendem Wasser übergiessen und 10 Min. stehen lassen
— Baumnüsse grob hacken
— Gehackte Baumnüsse mit den gemahlenen Mandeln, dem Mohn, Kurkumapulver, Vanillepulver und Salz gut mischen
— Datteln mit 3 EL Einweichwasser mit dem Stabmixer pürieren
— Dattelpaste und Zitronensaft unter die Nussmasse mischen und mit einem Löffel zu einem feuchten Teig rühren
— Teig in die Cakeform geben und regelmässig glatt streichen

Glasur:
— Kokosöl schmelzen (z. B. in einer Metalltasse auf der Herdplatte)
— Kakaobutter in ein Metallschälchen geben
— 3 dl Wasser aufkochen und in eine etwas grössere Schale giessen
— Metallschälchen mit der Kakaobutter ins heisse Wasserbad legen
— Kakaobutter mit einem Schwingbesen rühren und schmelzen
— Nacheinander geschmolzenes Kokosöl, Dattelsüsse, Kurkumapulver und Zitronensaft zur Kakaobutter geben und gut rühren
— Guss über den Nussteig giessen und mind. 1 Stunde im Kühlschrank auskühlen lassen

Nährstoffwissen
Nüsse sind Nährstoffbomben. Sie sind u.a. reich an Vitamin E, Vitaminen der B-Familie, Magnesium, Eisen sowie Kalzium. Nüsse enthalten 10 – 15 % Protein und einen grossen Teil an ungesättigten Fettsäuren, die entzündungsmodulierend wirken und das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen senken. Viele Nussarten sind zudem reich an Tryptophan, eine Aminosäure, die stimmungsaufhellend und beruhigend wirkt. Trotz all dieser positiven Eigenschaften sollte man es mengenmässig mit den Nüssen jedoch nicht übertreiben.

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Zurück zu den Wurzeln

Rezept: Liora Bels aus ihrem Buch THE MIX
Fotos: Mirjam Knickriem

Dieses jüdische Rezept ist inspiriert von der Liebe meines Vaters zu Chrein und Gefilte Fisch! Den Gefilte Fisch habe ich weggelassen und dem Ganzen dafür meine eigene Note verliehen. Ich esse es am liebsten mit ofengeröstetem Gemüse und Wildkräuter-Babyleaf-Salat – aber natürlich kannst du es mit allem kombinieren, was dir schmeckt. Dieses Gericht liegt mir sehr am Herzen – darüber hinaus ist es unglaublich leckerè

Zutaten
250 g rohe Cashewkerne, für 4 – 6 Stunden eingeweicht und gründlich durchgespült
180 – 200 ml gefiltertes Wasser
1 grosse Rote Bete-Knolle
50 g frischer Meerrettich oder mehr nach Belieben
Saft einer Zitrone
Meersalz (ich verwende Maldon)

Zubereitung
Alle Zutaten im Higshpeed-Blender auf höchster Stufe mixen, bis die Textur cremig ist. Wenn du einen intensiveren Geschmack bevorzugst, einfach mehr Salz und Meerrettich hinzufügen und erneut mixen.

Hinweis:
Mit geröstetem Wurzelgemüse, Vollkorngetreide, Salat oder einfach auf einer Scheibe Buchweizen-Nuss- & Körnerbrot (Seite 172) geniessen.

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Süsskartoffel Tarte

Rezept: Lauren Wildbolz
Foto: © Veronika Studer, AT Verlag

Das heutige Rezept stammt aus dem Buch Vegan Love von Lauren Wildbolz, das letztes Jahr im AT Verlag erschienen ist und das wir hier – zusammen mit dem Rezept für eine köstliche rohe Waldbeer-Mango-Torte – vorgestellt hatten.

Heute zeigen wir euch das Rezept für Laurens köstliche, rein pflanzliche
Süsskartoffel-Tarte.

Für eine Springform von 22–26 cm Durchmesser

Zutaten
2 Süsskartoffeln
1 Kartoffel
2 Karotten
Fett für die Springform
1 Dinkel-Kuchenteig (Fertigprodukt), rund ausgewallt

100 g Pesto (im Buch würde man das auf Seite 122 finden)
200 g Seidentofu
1 EL gemahlenes Kurkuma
1 Prise jodiertes Salz
etwas Sesam, ungeschält
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung
Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Süsskartoffeln und die Kartoffel in Scheiben schneiden. Die ungeschälten, aber gründlich gewaschenen Karotten in lange, breite Streifen schneiden. Alles im Dämpfsieb über kochendem Wasser 10 Minuten garen, danach kalt abschrecken.

Eine gefettete Kuchenform mit dem Dinkelteig auslegen. Den Boden mit einer Gabel gleichmäßig einstechen. Die Ränder mit Pesto bestreichen und einrollen. Den Teigboden im vorgeheizten Ofen 10 Minuten vorbacken und auskühlen lassen.

Den Seidentofu mit dem Kurkuma und Salz mit dem Pürierstab pürieren.

Den Teigboden mit dem restlichen Pesto bestreichen und mit dem gedämpften Gemüse aus- legen. Die Seidentofumischung darauf verteilen und 15 Minuten backen. Die Tarte aus dem Back- ofen nehmen, Sesam und Pfeffer darauf verteilen und weitere 5 Minuten fertig backen.

Sieht sie nicht zum Reinbeissen aus? ♥