Kategorie: HEALTHY FRIDAY

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Süsskartoffel Toast

Einführungstext: Petra Müller, Gründerin von FOOD MOVEMENT
Rezept: Barbara Jacops von
les petites pestes


Barbara habe ich auf Instagram entdeckt. Ich mag ihren erfrischenden und verspielten Stil sehr. Auf ihrer Website les petites pestes findet man nebst leckeren, einfachen Rezepten auch Tipps für Städtereisen sowie ausgewählte Shopping-, Lifestyle- und Architektur-Trouvaillen.

Mir gefällt, dass Barbara macht, wie sie es gut findet. Sie fotografiert zum Beispiel alles mit ihrem Smartphone statt mit einer Profi-Kamera, versorgt ihre Beiträge in sympathischen Kategorien wie to make, to bake, to breakfast, to drink, to shake, to shop, to travel.

Obwohl Barbara zu meinem grossen Erstaunen auf Instagram (bisher) noch nicht Tausende von Followern hat, ist sie doch einer meiner absoluten Favoriten und die erste Adresse für, wenn ich einen Städtetrip planen sollte. Denn ihre Cityguides stecken voller Geheimtipps.

Barbara ist Architektin und lebt und arbeitet in Antwerpen, Belgien.

Es freut mich sehr, dass wir euch heute die Süsskartoffel Toasts von Barbara zeigen dürfen – und zwar erst im Original auf englisch, aber auch ins Deutsche übersetzt. Here she comes:

Sweet Potato Toast and Toppings

What you need:
Sweet potatoes – depending on your hunger, you can always freeze some toasts and all sorts of toppings.

What to do:
This could not be any easier!
Peel and slice your sweet potato lengthwise.
You could use a mandoline but the slices will be too thin and crunchy. When you give your sweet potato a bit of thickness, you get this marshmallow-y flavor.
Place the slices in the toaster. Depending on your toaster, you might want to retoast them a few times…let’s say 3 x until golden and soft. Or pop them under the grill.
The topping is all up to you…

But here are some ideas:
– Grilled broccolini, almond butter drizzle, toasted almond flakes
– Smashed avocado with chilli spiked olive oil, pickled radishes, cucumber & lime juice
– Labneh, blueberrie jam, seasalt and olive oil
– Fuji apple tossed in lemon, honey, alfalfa sprouts, sesame seeds, pepita-sunflower seed butter
– Any nut or seed butter with bananas with some lavender sprinkles
– Strawberries slices on top of smashed avocado and a dollop of almond butter
– Toasted nuts and seeds (maybe in mirin and tamari) on a creamy base like avocado, hummus or babaganoush
– A chickpea, lemon & chilli hummus, radishes & sesame seeds, olive oil drizzle
– Babaganoush, cilantro, toasted sesame seeds
– Sliced avocado, sea salt, chilli flakes and drizzled in salted almond butter
– Aioli topped with cherry tomatoes, hemp seeds
– Cashew butter, figs and maple syrup
– Avocado, lemon juice, watermelon radish, scallion, parsley, pickled mustard seeds, chilli, sea salt, olive oil
– Avocado and crumbled feta or halloumi
– A creamy cashew cheese with nuts

I could go on and on…
But just to show you how versatile you can make your toast

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Was du brauchst:
Süsskartoffeln – abhängig von deinem Hunger. Du kannst übrig gebliebene Toast und auch die Toppings einfach einfrieren.

Was machen:
Es könnte nicht einfacher sein_
Schäle die Süsskartoffel(n) und schneide sie der Länge nach.
Du könntest eine Mandoline benutzen, aber dann werden sie zu dünn und knusprig. Wenn du die Süsskartoffeln in einer gewissen Dicke schneidest, führt das zu diesem Marshmallow-ähnlichen Geschmack.
Toaste die Süsskartoffelscheiben im Toaster. Je nach Gerät musst du sie mehrmals drehen und toasten…sagen wir 3 x, bis sie goldig und weich sind. Oder aber du legst sie unter den Grill.
Der Belag ist deine Sache…

Aber hier sind ein paar Ideen:
– Gegrillte Broccolini, Mandelbutter Drizzle, geröstete Mandelscheibchen
– Zerdrückte Avocado mit Chili-Olivenöl, sauer eingelegten Radieschen, Gurke, Limettensaft
– Labneh, Heidelbeer-Konfitüre, Meersalz und Olivenöl
– Fuji Apfel mit Zitronensaft, Honig, Alfaalfa Sprossen, Sesamsamen, Kürbis-Sonnenblumen-Mus
– Irgend ein Nuss- oder Samen-Mus mit Bananen und Lavendelblüten
– Gescheibelte Erdbeeren auf zerdrückter Avocado und etwas Mandelmus
– Geröstete Nüsse und Samen (z.B. in Mirin und Tamari) auf einer cremigen Masse von Avocado, Hummus oder Babaganoush
– Kichererbsen-Zitronen-Chili-Hummus, Radieschen & Sesamsamen, Olivenöl
– Babaganoush, frischer Koriander, geröstete Sesamsamen
– Avocadoscheiben, Meersalz, Chiliflocken & gesalzenes Mandelmus
– Aioli mit Cherrytomaten und Hanfsamen
– Cashewmus, Feigen und Ahornsirup
– Avocado, Zitronensaft, Wassermelonenrettich, Frühlingszwiebeln, eingelegte Senfsamen, Chili, Meersalz und Olivenöl
– Avocado und zerkrümelter Feta oder Halloumi
– Cremiger Cashew Käse mit Nüssen

Ich könnte noch lange so weitermachen…
Aber ich möchte dir so bloss aufzeigen, wie abwechslungsreich so ein Toast belegt werden kann.

Wer mehr über Barbara erfahren möchte:
Auf HBFIT findet ihr einen Beitrag über sie.

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Randen Carpaccio mit Ziegenkäse

Rezept & Foto: Béatrice Chiari, Ernährung Chiari

Eigentlich mag ich Randen ja nicht, vermutlich sind sie mir zu erdig oder es ist, weil ich als Kind Randensaft trinken musste – weil ich so bleich war. Doch dieses Rezept liebe ich! Wenn Randen statt schnell gekocht lange im Ofen gegart werden, verlieren sie ihren rauen Geschmack und werden ganz sanft. Für mich ein sehr harmonisches Rezept, das Farbe in den Speiseplan bringt und so unsere Stimmung positiv beeinflusst…

Carpaccio von gebackenen Randen mit Ziegenkäse und gerösteter Kernenmischung
Portionen: 4 Vorspeisen
Zubereitungszeit: ca. 20 Min., Garzeit der Randen: 40 – 60 Min.

Zutaten
500 g gleichgrosse, eher KLEINE Randen (rote Beete)
je 2 Zweige Rosmarin und Thymian
4 EL Salat-Kernenmischung oder Pinienkerne
160 g Ziegenfrischkäse/Chèvre frais
Meersalz

Marinade:
4 EL Balsamico-Essig, konzentriert (süss)
8 EL Rapsöl oder Olivenöl
1 Zehe Knoblauch gepresst
Meersalz, Pfeffer

Zubereitung
1. Backofen auf 200°C vorheizen. Die Randen gut waschen und einzeln mit je 1/2 Zweig Rosmarin und Thymian dicht in Backpapier einpacken.
2. Eng beieinander auf ein Blech legen und je nach Grösse 40-60 Min. im Ofen backen. (Die Garzeit von grossen Knollen ist deutlich länger). Den Gargrad der Randenknollen nach 40 Min. prüfen. Dazu die Knollen mit einem scharfen Messer einstechen.
3. Währenddem: Die Kernenmischung ohne Fett bei mittlerer Hitze in einer Pfanne sanft rösten, bis die Kerne leicht gebräunt sind und duften. (Achtung, sie verbrennen schnell und sind dann ungeniessbar)
4. Für die Marinade Balsamico, Öl, Knoblauch, Salz und Pfeffer verrühren und kräftig abschmecken, da die Randen ungewürzt sind.
5. Sobald die Randen gar sind, aus dem Backpapier wickeln, etwas abkühlen lassen. Danach mit einem Messer schälen und mit Gemüsehobel/Mandoline die Randen vorsichtig in dünne Scheiben schneiden.
6. Anrichten: Randenscheiben ziegelartig auf einer Platte anrichten, die Marinade drüberträufeln, kleine Ziegenkäsestücke und die gerösteten Kerne darauf verteilen und lauwarm geniessen.

Tipp
Geschmorte Randen harmonisieren gut mit frischen Kräutern und mit mildem jungen Käse wie Ricotta oder Ziegenkäse. Ihrer sanften Süsse bekommt etwas Säure gut, deshalb sind Kombinationen mit Äpfeln oder Zitrusfrüchten immer Erfolg versprechend.

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Pastinakensuppe mit Dörrbirnen

Rezept: Maurice Maggi
Foto: © Juliette Chrétien, AT Verlag

Wer Freude hätte an dem schönen Kochbuch von Maurice und entdecken möchte, welche Zutaten man auch in der Stadt auf dem Nachhauseweg pflücken kann: Ganz nach unten scrollen! Wir verlosen ein Exemplar von „Essbare Stadt“.

Zutaten
2 Zwiebeln, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
20 g Butter
500 – 700 g Pastinaken (evtl. wilde), in Würfel geschnitten
1 unbehandelte Bitterorange, abgeriebene Schale und Saft
1 EL Grand Marnier
1 l Wasser oder Gemüsebouillon
100 ml Rahm
Salz und Pfeffer aus der Mühle oder Cayennepfeffer oder Piment, nach Belieben
frischer Thymian, fein gehackt
1 EL Baumnussöl
1 Handvoll Ringe oder Schnitze von Dörrbirnen

Zubereitung
Zwiebeln und Knoblauch in der Butter andünsten.
Die gewürfelten Pastinaken dazugeben und mitdünsten.
Die abgeriebene Bitterorangenschale beigeben.
Mit Grand Marnier und Bitterorangensaft ablöschen.
Mit Wasser oder Gemüsebouillon auffüllen und 20 Minuten kochen lassen.
Dann mit dem Stabmixer pürieren und mit dem Rahm verfeinern.
Die Suppe nochmals kurz aukochen.
Mit Salz und Pfeffer oder nach Belieben Cayennepfeffer oder Piment abschmecken.
Mit frischem Thymian bestreuen.
Die Suppe anrichten und mit Baumnussöl und Dörrbirnen garnieren.

Varianten
Statt der Bitterorangenschale ersatzweise Orangenschale nehmen. Als Saft sollte aber kein normaler Orangensat verwendet werden, er würde die Suppe dominieren und zu süß machen. Anstelle der gedörrten Birnen mit gedörrten Apfelringen garnieren.

Um den intensiven Pastinakengeschmack zu mildern, einen Teil der Pastinaken durch Kartoffeln oder Knollensellerie ersetzen. Wilde Pastinaken sind noch intensiver im Geschmack, darum braucht es davon viel weniger. Alternativ kann man die Suppe auch mit Petersilienwurzeln
machen. Um die Suppe gehaltvoller und sämiger zu machen, mit Kartofeln ergänzen oder mit Maizena oder Reismehl binden.

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Überraschung!

Wir verlosen ein Exemplar des wunderbaren Kochbuches „Essbare Stadt“ von Maurice Maggi.

Wir verschonen euch vor seltsamen Rätselfragen – schickt uns einfach bis am Freitag, den 1. Dezember 2017 eine Mail an welcome@food-movement.ch. Nebst einem Gruss freuen wir uns auf deinen Namen und deine Postadresse.

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Kürbis-Schokolade Power Bites

Rezept & Fotos: Jeannette Ruh

Kürbis-Schokolade Power Bites

Zutaten (ergibt ca. 20 Stück)
6 EL Kürbis, roh
12 EL feine Haferflocken
8 EL gemahlene Mandeln
3 EL Mandelbutter
2 EL Ahornsirup
1 TL Zimt
wenig gehackte schwarze Schokolade (75 – 85 %)

Zubereitung
Kürbis in kleine Stücke schneiden, ohne Salz kochen, zu einer Masse mixen und danach kühl stellen.
Nach und nach die restlichen Zutaten bis auf die Schokoladenstücke in einen leistungsstarken Blender/Mixer geben und langsam mixen.
Wenn die Masse zu feucht ist, einfach noch wenig Haferflocken oder gemahlene Mandeln darunter mischen.
Nach dem Mixen die Masse in eine Schale geben und die Schokoladenstücke daruntermischen.
Die Masse in eine Form geben und gut andrücken.
In Stücke schneiden und für ca. 30 Minuten kühl stellen.

Topping
1/3 schwarze Schokolade (Stücke)
2 EL Pflanzenmilch
wenig Ahornsirup

Die Schokolade in einer Pfanne zum Schmelzen bringen. Danach die Pflanzenmilch und den Ahornsirup unter die Schokoladenstücke geben und rühren, bis die Masse flüssig wird. Jetzt kannst du mit einem Löffel die Schokoladencreme über die Power Bites giessen.

HEALTHY FRIDAY // RELAX: Lieblings-Links

Text: Petra Müller, Geschäftsleitung FOOD MOVEMENT
Foto von Allie Stark: Sasha Israel Photography

Heute möchte ich euch eine Auswahl meiner Lieblings-Links im grossen weiten Internetz vorstellen. Vielen dieser Seiten folge ich via Facebook und/oder Instagram, bei ein paar wenigen habe ich den Newsletter abonniert.

Wir zeigen euch diese Links in der Kategorie RELAX, weil ich persönlich Inspiration von aussen oft sehr entspannend finde. Entspannend insofern, als dass mir bewusst wird, dass es ganz viele Komplizinnen und Komplizen da draussen gibt, die tolle Projekte, Blogs, Unternehmen und Podcasts gegründet haben, um uns neue Ideen und Wege aufzuzeigen, wie wir unsere Lebensqualität steigern können.

Viel Spannendes findet derzeit in den USA statt und bedingt ein Minimum an Englischkenntnissen. Es gibt aber immer mehr Projekte, Blogs und Menschen aus dem deutschsprachigen Bereich. Mit diesen Menschen nehme ich oft Kontakt auf, um sie für unsere tolle HEALTHY FRIDAY-Community zu gewinnen.

Hier also ein paar meiner liebsten Seiten (alle englisch):

S Life Mag
Online-Magazin von Sakara, einem Food Lieferdienst in New York. Die beiden Gründerinnen haben eigene Beschwerden und Krankheiten durch eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise geheilt und geben ihr Wissen nun weiter, indem sie gesunde Mahlzeiten produzieren für alle, die (grad) keine Zeit haben, sich selbst darum zu kümmern. Die Sakara-Philosophie kann ich voll und ganz unterschreiben. Einen interessanten Podcast mit Whitney und Danielle gibt es übrigens bei mind body green.

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mind body green
Online Plattform gefüllt mit Geschichten, Tipps, Informationen und neu auch Podcasts (siehe oben).

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Gutted Stories
Ein Podcast von Allie Stark, Life Coach
Stories of people losing touch with their instinct and how they found their way back home.
Wenn man wie ich eine chronische Krankheit hat, spielt Resilienz eine wichtige Rolle, nicht an der Krankheit und den damit einhergehenden Einschränkungen im Leben zurechtzukommen. Gutted Stories ist eine Art Resilienz-Podcast. Ausseredem ist Allie eine äusserst sympathische Gastgeberin!

Meine Tipps: Die Interviews mit Sarah Cocciardi – sie stottert und arbeitet dennoch als Logopädin. Sehr inspirierend! Oder der Podcast mit Sarah Herron, die nur einen Arm hat und wie sie anderen jungen Frauen mit fehlenden Gliedern oder körperlichen Behinderungen hilft. Der perfekte Perspektivenwechsel.

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WELL + GOOD
Online-Magazin mit Kategorien zu Sport, Schönheit, Empfehlungen, Ernährung und Reisen (das tönt auf englisch alles so viel sexier: Sweat, Looks, Advice, Food, Travel). Meine Lieblingsabteilung ist die der Superfoods (einfach, weil ich gerne über diese Trends informiert sein möchte – nicht mal unbedingt, um alles selbst auszuprobieren).

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Free & Native
Die Tipps für Manifestationen von Lacy Phillips lese ich immer. Schon lange interessiert mich die Philosophie in der Art von „was-du-denkst-wird-sich-erfüllen“, auch „Law of Attraction“ genannt. Seit ich mir aufschreibe, was ich mir wünsche (in jeglicher Hinsicht), erfüllte sich bisher einiges, oft auf sehr überraschende Art. Die Beiträge von Lacy inspirieren mich sehr.

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So. Nun wünsche ich euch ein schönes, gemütliches Wochenende mit viel Genuss, Inspirationen, tollen Begegnungen und neuen Gedanken.

Herzlich,
Petra

 

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Müesli mit Kurkuma & Persimmon

Text, Rezept & Fotos: Petra Müller, Freakfood

Wenn die Tage kälter und grauer werden, wir im Zug oder Bus hustenden und niesenden Menschen ausgesetzt sind, wenn wir uns in dicken Pullovern und Schals vergraben, dann können wir ein sonniges Frühstück gebrauchen. Das – wie könnte es anders sein – auch noch gesund ist.

Bestimmt habt ihr den Hype der „Golden Mylk“ oder „Kurkuma Latte“ auch schon mitbekommen: Das wunderbar gelbe Getränk mit Nussmilch und Kurkuma. Dieser Hype ist endlich mal ein guter, denn Kurkuma, respektive der Wirkstoff Curcumin, hat tatsächlich zahlreiche gesundheitliche Vorteile für unseren Organismus.

Dieses gelbliche Kurkuma-Müesli schmeckt so tröstlich, dass man leicht vergessen kann, dass es gesund ist. Die Vanille-Note macht es lieblich, das Kurkumapulver zart erdig, Datteln und Kokosraspel sorgen für eine leichte Süsse, die gemahlenen Mandeln und die Hanfnüsse geben einen nussigen Touch und der Schluck heisses Wasser macht das Müesli lauwarm und sorgt für ein wohliges Gefühl im Bauch. Wer dann noch ein paar Kakaonibs darüber streut, hat auch noch etwas zu knabbern.

Die Grundzutat besteht aus Hafer- oder Hirseflocken, die über Nacht in etwas Wasser eingeweicht werden. Dies muss nicht, wie so oft in Rezepten beschrieben, im Kühlschrank sein. Ich lasse meine Flocken einfach in der Küche stehen, denn ich mag kein kaltes Frühstück (der Ayurveda gibt mir da recht).

Dieses Müesli könnt ihr gut in einem ausgedienten Schraubglas zubereiten, sodass ihr es mitnehmen und später im Zug oder Büro essen könnt (Löffel nicht vergessen!). Als Variante könnt ihr auch etwas mehr heisses Wasser oder Nussmilch hinzufügen und das ganze im Mixer pürieren. So habt ihr einen leckeren Smoothie, den ihr genüsslich schlürfen könnt.

Mit den Früchten könnt ihr natürlich varieren. Mir schmeckt und gefällt Persimmon oder Kaki dazu, es passen aber beispeilsweise auch Apfel, Birne, Banane oder Granatapfelkerne.

Die Zubereitungszeit? 5 Minuten!

Nährstoffwissen
Zahlreiche Studien zeigen, dass Curcumin selbst bei chronischen Erkrankungen Wirkung zeigt. Wer wie ich an rheumatoider Arthritis leidet, hat mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Medikament verschrieben bekommen, die unter „COX-2 Hemmer“ laufen (u.a. Celebrex, Arcoxia). Diese haben schmerzstillende, entzündungshemmende und fiebersenkende Eigenschaften.

Das kann auch Curcumin: Es hat antioxidative, antiseptische und antientzündliche Wirkungen. Die Bildung zahlreicher proinflammatorischer Proteine wird vermindert. Curcumin hemmt ebenfalls die Cyclooxygenase-2 (COX-2) – ohne die zum Teil drastischen Nebenwirkungen chemischer Medikamente.

Eine Prise Pfeffer erhöht die Bioverfügbarkeit von Curcumin um ein Vielfaches – wie dies traditionellerweise bei Currymischungen der Fall ist. Ebenso wird Curcumin vom Körper besser aufgenommen und verwertet, wenn wir dem Gericht etwas Fett oder Öl hinzufügen.

Die Liste der biochemischen Wirkungen von Curcumin ist lang. Es wirkt unter anderem:
— antioxidativ
— entzündungshemmend
— krebshemmend
— schmerzlindernd
— knochenerhaltend
— neuroprotektiv
— bluttfettsenkend
— fettstoffwechselfördernd
— gefässschützend
— durchblutungsfördernd

Kurkuma kann:
— Gegen Krebs schützen
— Die Ausbreitung von Tumoren verhindern
— Den Heilungsprozess bei Arthrose unterstützen
— Vor Herzinfarkten schützen
— Depressionen lindern
— Bei Diabetes-Patienten sich positiv auf die Funktion der Blutgefäße auswirken
— Vor Alzheimer schützen bzw. deren Symptome verringern

Da ich an einer entzündlichen Krankheit leide und nicht täglich Curry essen mag, nehme ich täglich 3 Kapseln mit je 400 mg Curcumin-Extrakt.

Quellen:
http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=COX-2-Hemmer, http://www.paracelsus-magazin.de/alle-ausgaben/84-heft-042015/1378-kurkuma-a-schwarzer-pfeffer.html, https://www.dr-feil.com/lebensmittel/kurkuma-curcuma.html, http://www.orthoknowledge.eu/curcumin-bcm95/

Zutaten für 1 Person (= circa-Angaben)
4 gehäufte EL Hafer- oder Hirseflocken (Bioqualität, bei Haferflocken nehme ich glutenfreie)
2 gehäufte EL gemahlene Mandeln
2 gehäufte TL Hanfnüsse (gibt es im Bioladen und seit Februar 2017 auch in der Migros)
2 gehäufte TL gemahlene Leinsamen (Leinsamen im Standmixer zu „Mehl“ mahlen)
2 gehäufte TL Kokosraspel
1 gehäufter TL Dattelsüsse oder Dattelsirup
1 gehäufter TL Kokosöl
1/4 – 1/2 TL Kurkumapulver
1 Prise Pfeffer
1/4 TL Vanillepulver
1/4 TL Kardamompulver
1 EL Kakaonibs
ca. 3 EL Nussmilch
ca. 3 EL heisses Wasser

1 Persimmon, in kleine Stücke geschnitten

Zubereitung
Am Vorabend
– Flocken in ein Schraubglas oder in ein Schüsselchen geben
– Soviel kaltes Wasser über die Flocken giessen, sodass sie knapp bedeckt sind und sich über Nacht vollsaugen können

>> Abkürzung
Die Flocken am Morgen mit heissem Wasser übergiessen und zugedeckt 5 – 10 Minuten quellen lassen.

Am Morgen
– Alle anderen Zutaten (exklusive Frucht) zu den eingeweichten Flocken geben und gut rühren
– Mit kleingeschnittenen Kaki und Kakaonibs toppen

Fertig!

HEALTHY FRIDAY // Interview mit Fiorina von mamalltag

Heute starten wir eine neue Serie und stellen euch die Menschen hinter dem HEALTHY FRIDAY vor. Wir befragen die Macherinnen und Macher der HEALTHY FRIDAY-Rezepte über ihre persönliche Ernährungs- und Lebensweise, was ihnen besonders wichtig ist, seit wann sie sich so ernähren und was sie sich zubereiten, wenn sie mal fast keine Zeit haben zum Kochen.

Den Start macht Fiorina Springhetti. Am Anschluss an das Interview findet ihr die Links zu ihren bisherigen Beiträgen für FOOD MOVEMENT und den Link zu ihrem Blog.

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Liebe Fiorina, seit wann und weshalb achtest du auf deine Ernährung?
Die Ernährung, die mich heute begleitet, begann ich seit November 2013 sukzessive umzusetzen. Durch eine Autoimmunkrankheit meines Mannes wurden wir hellhörig, was wir bezüglich Ernährung für seine und meine Gesundheit tun können. Die Ratschläge seines Naturheilpraktikers und die Informationen, die wir uns durch Sachbücher und Recherche aneigneten, führten zu unserer heutigen Ernährung.

Wie hast du dich davor ernährt?
Ich habe mich bereits vorab gesund ernährt, keineswegs aber ganzheitlich und wirkungsvoll. Damit meine ich, ich kannte die Energiewerte der Nahrungsmittel, weniger aber deren Nährwerte. Ich habe dazumal mehr Wert auf eine „schlanke Linie“, als auf eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Ernährung gelegt. Ich kannte die versteckten Zuckerfallen und schlechten Fettquellen, achtete aber nicht auf die positiven Wirkungen der Lebensmittel auf meine Gesundheit, den Säuren-Basen-Haushalt oder ein gutes Darmmilieu.

Welche körperlichen und/oder geistigen Veränderungen stellst du fest, seit du dich anders ernährst?
Körperlich stelle ich vor allem fest, dass die Verdauung reibungsloser funktioniert. Hatte ich früher oft mit Blähungen, Verstopfungen und einem Reizdarm zu kämpfen, so kommen diese Symptome heute quasi nie mehr vor. Ich bin überzeugt, mit meiner nährstoffdichten Ernährung energievoller und vitaler zu sein. Und ich bin ebenfalls zu 100% davon überzeugt, dass ich mir Gutes tue – körperlich und geistig.

Kannst du die Philosophie deiner heutigen Ernährung beschreiben?
Das ist so ein Ding, mit meinen Philosophien – ich müsste wohl darüber sinnieren und philosophieren. Genau gleich wie bei Religion, Politik und Liebe, habe ich bei der Ernährung keine Dogmen, denen ich folgen möchte. Ich verfolge das Natürliche, Ursprüngliche und lehne jegliche Art von Industrieessen ab. Ich will wissen, was ich zu mir nehme, deswegen nehme ich die Nahrungsmittel in ihrer ursprünglichen Form zu mir. Ich esse kaum Fleisch, wenig Milchprodukte, fast keine Eier, möchte mich aber weder als Veganerin noch als Vegetarierin bezeichnen. Denn wenn tierische Produkte artgerecht und regional sind, esse ich gerne ab und zu davon. Aber um ehrlich zu sein, ich würde als deklarierte Veganerin wohl kaum etwas vermissen: höchstens meine Budwigcrème. Die würde ich dann halt mit Getreidequark machen.

In einem Satz zusammengefasst, esse ich eine basenüberschüssige, frisch gekochte Küche mit viel Gemüse, Kräuter und Gewürzen.

Gibt es Lebensmittel, die du ganz meidest?
Da ich keinen Käse mag, ist die Vermeidung dessen nicht schwierig. Kommt mir aber gerade recht, denn Milchprodukte kommen selten auf den Tisch. Herkömmliches Weissbrot wie Zopf, Tessinerli, Weggli oder Mutschli esse ich nicht.

Kannst du uns deine Ernährung für einen normalen Tag in etwa beschreiben?
Als erstes trinke ich morgens naturtrüben Apfelessig mit Wasser. Zum Frühstück gibt’s eine Budwigcrème mit Leinöl, Kakaopulver, Zimt und Kurkuma. Danach esse ich nichts bis mittags. Das Mittagessen bleibt überschaubar, oft esse ich Salat oder Gemüsesticks, wenn’s draussen kalt ist sehr gerne mal eine heisse Suppe. Danach gibt’s erst wieder zum Abendessen was, da ist es meistens ein gemüsereiches Gericht. Ich liebe Ofengemüse mit Hanfsamen und Curry, dazu etwas Chili und ich bin glücklich. Apfel und getrocknete Feigen runden den Tag ab.

Was kochst du dir, wenn du fast keine Zeit hast?
Ein Pfannengericht geht immer. Das koche ich mir und meinem Mann auch wenn wir nach dem Training abends nach Hause kommen. Ganz aktuell: 2 Hand voll Rosenkohl halbieren, 2 Zwiebeln vierteln und eine halbe Tasse gefrorene Erbsen in eine Pfanne geben, mit wenig Wasser dämpfen. Himalayasalz, basische Kräuter und Curry dazugeben, wenig Koksmilch, umrühren und Hanfsamen und Chili darüber streuen. Fertig.

Was sind deine bevorzugten Getränke?
Stilles Wasser, am liebsten Hahnenburger. Ab und zu muss mal ein Rivella blau Platz haben, früher hab ich das viel mehr getrunken, heute ganz selten. Wenn wir im Restaurant sind, mag ich gerne ein gutes alkoholfreies Weissbier. Espresso mag ich super gerne, er tut mir nur nicht gut. Leider hab ich das einfach noch nicht intus und trinke immer wieder von dem schwarzen Teufelszeug – ich bin unbelehrbar! Manchmal bestell ich mir sogar Espresso doppio.

Gibt es Lebensmittel, die du so gerne hast, dass du sie ausnahmsweise doch isst?
Mehr getrocknete Früchte als dass gut wären. Ich liebe getrocknete Feigen und saisonale Mehlfeigen und ich kann ein ganzes Pack davon essen.

Wie gehst du mit privaten Einladungen zum Essen um?
Ich bin glücklich darüber, dass ich ausser meiner fehlenden Schilddrüse keinerlei gesundheitliche Probleme habe. Keine Unverträglichkeiten und Intoleranzen und nichts, was mir nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel Beschwerden auslösen würde. Daher kann ich privaten Einladungen ohne Kummer entgegensehen. Da ich wie gesagt keine Käse mag, ist dies das einzige, was ich vorab den Gastgebern mitteile. Ich esse alles, ausser Käse. Und auch wenn ich zum Beispiel Schweinefleisch wirklich nicht mag, so kann ich einen Abend mit Schweinebraten und brauner Sauce ohne Folgen überstehen.

Wie organisierst du dich in Sachen Ernährung in den Ferien?
Ich mag es, selber zu entscheiden, was ich essen will. Daher koche ich in den Ferien am liebsten selbst. Kochen ist für mich nie ein Muss und nie ein Übel. Frische Lebensmittel einkaufen, die Gemüse und Früchte des Feriendomizils kennenlernen und mal regional nach Urlaubsziel zu kochen finde ich toll. Im Sommer haben wir auf Mallorca jeden Abend einen frischen Salat mit allerlei gemacht, dazu regionales Olivenöl und frische Zitronen von Baum. Es schmeckte herrlich authentisch. Wohl so gar nicht mein Ding wäre eine Kreuzfahrtreise – jeden Tag Berge von Essen und Menschen am all-inclusive-Buffet – mein Albtraum bezüglich Ernährung in den Ferien.

Welche KöchInnen, Kochbücher, Blogs oder Magazine inspirieren dich?
Niki von Rebel Recipes www.rebelrecipes.com
Tieghan von halfbaked harvest www.halfbakedharvest.com
Meera von Nutriliciously www.nutriliciously.com
Sapana Chandra von Real + Vibrant www.realandvibrant.com
Erin von the forest feast www.theforestfeast.com
Das Magazin Natur & Heilen www.naturundheilen.de

Was tust du in Sachen Bewegung und Entspannung?
In Sachen Bewegung mach ich sehr viel. Ich trainiere 3-4 mal pro Woche im Crossfit 1352 und bin ein richtiger Sportfreak. Crossfit macht mich mental und physisch stärker als ich je gedacht habe. Und es ist ein Ort vieler meiner sozialen Kontakte. Auch die Kinder lieben und leben die Bewegung im Crossfit. In Sachen Entspannung habe ich mehr Probleme: Yoga kann ich nicht und bin auch gänzlich untalentiert dafür. In der Badewanne langweile ich mich nach 3 Minuten. Meditieren beherrsche ich noch nicht. Also habe ich die Welt der Bücher für mich entdeckt. Wenn ich meine Krimi- oder Thriller-Romane in die Hand nehme, tauche ich ein in Entspannung und Phantasie. Bücher sind mein Ruhepol.

Ganz lieben Dank für dieses Interview, liebe Fiorina!

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Fiorina hat schon einige Beiträge für uns geschrieben und Rezepte mit uns geteilt:

Projekt Familientisch
Snackt dein Kind gesund?

Süsskartoffel Noodles mit Kurkuma-Kokos-Sauce
Grünes Erbsen-Hummus
Ofengemüse mit Rote Beete Hummus
Rote Linsensuppe

Fiorina ist Ernährungsberaterin und betreibt den Blog mamalltag

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Borschtsch

Rezept: Liora Bels aus ihrem Buch THE MIX
Foto: Mirjam Knickriem

Bortschtsch My Way

Eines meiner liebsten Suppenrezepte in diesem Buch. So aromatisch und leuchtend schön. Das ist meine Version des klassischen osteuropäischen Borschtsch.

Zutaten
3 mittelgrosse Roto-Bete-Knollen, geschält und in Stücke geschnitten
2 mittelgrosse Karotten, in Stücke geschnitten
6 – 8 Flaschen- oder Datteltomaten, geviertelt
4 Scheiben rote Peperonischote
1 EL Bio-Kokosöl, geschmolzen
1 TL frischer Thymian
Meersalz (ich verwende Maldon), je nach Belieben
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
500 ml gekochtes Wasser, oder mehr nach Belieben
1 – 2 EL frisch gepresster Zitronensaft

Leckere Toppings:
– Cashew Sour Cream (findet man im Buch auf Seite 138)
– 1 Handvoll frischen Dill, mehr nach Belieben
– 1/2 TL frisch geriebener Meerrettich, je nach Belieben
– ein paar frische Minzblätter (optional)
– ein paar Tropfen Bio-Olivenöl, extra virgin

Zubereitung
Ofen auf 200° Celsius vorheizen.
Rote Beete, Karotten, Tomaten, Knoblauch und Peperoni auf einem Backblech patzieren, mit Kokosöl beträufeln und mit Thymian, Salz und Pfeffer bestreuen. Mischen und für etwa 40 Minuten rösten. Ab und an wenden, bis das Gemüse saftig und weich ist. Etwas abkühlen lassen.
3/4 der Menge mit gekochtem Wasser und Zitronensaft in den Blender geben und auf höchster Stufe cremig mixen. Je nach Belieben mehr Salz oder Zitronensaft hinzufügen, falls du einen etwas frischeren Geschmack bevorzugst.

Inhalt in Schalen füllen und mit dem Rest des gerösteten Gemüses, Cashew Sour Cream, Dill, Minzblättern, Meerrettich und ein paar Tropfen Olivenöl garnieren.

Hinweis:
Ich esse die Suppe gerne mit getoastetem Buchweizen-Nuss- und Körnerbrot (im Buch auf Seite 172). Die Kombination ist unschlagbar.

Die Suppe kann warm oder kalt genossen werden – beides schmeckt fantastisch!

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Majorantee

Damit ihr aus möglichst vielen Ecken Inspiration findet am HEALTHY FRIDAY, erweitern wir unseren Kreis heute um Pascale Neuens. Pascale ist Luxemburgerin, wohnt jedoch seit vielen Jahren in Österreich. Sie ist Architektin, Mutter und geniesst das Leben, Kochen und Essen. Von einem Tag auf den anderen plagten sie jedoch Übelkeit und Verdauungsbeschwerden. Sie wurde dünner, war unfassbar müde und wusste nicht mehr was sie essen konnte.

Auf ihrem Blog schreibt sie:
„Schulmedizinisch litt ich an einer Histamin-, Fruktose- und Laktoseintoleranz und bekam 3 Listen mit zu vermeidenden Lebensmitteln. Da es mir besonders schlecht ging, wenn ich Pasta oder Brot aß, mied ich zusätzlich glutenhaltige Produkte. Schnittmenge der übrigbleibenden Nahrungsmitteln nach Abzug sämtlicher Vermeidungslisten: Reis mit Karotte und Zucchini, etwas Huhn und noch ein paar andere wenige Dinge.

Als sich mein Zustand trotz strenger Diät nicht besserte, landete ich schlussendlich in einer TCM Praxis und wurde mit Kräutern und Akupunktur behandelt. Zum ersten Mal interessierte sich die Ärztin dafür, was ich denn so aß und gab mir Tipps. Ganz langsam ging es bergauf. 2 Jahre und eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin nach TCM später fühle ich mich wieder richtig fit, und ich koche immer noch leidenschaftlich gerne – wenn auch etwas anders…“

Es freut uns, dass wir euch heute ein ganz einfaches, aber umso interessantes „Rezept“ für ein Getränk von Pascale zeigen dürfen. Ich zumindest gehe jetzt grad in den Garten, um Majoran für einen Tee zu ernten.

Petra Müller, Geschäftsleitung FOOD MOVEMENT

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Text, Rezept & Foto: Pascale von Neuensausderküche

TCM Praxis-Tipps, für mehr Klarheit im Kopf durch gutes Essen

Vermeide häufige Brotmahlzeiten und Weizen allgemein, Zucker, Milchprodukte (auch Joghurt und Milch), Südfrüchte, Fruchtsäfte, zu viel Rohkost, Müsli, Softdrinks, Schokolade, Eis, fettes Schweinefleisch, Wurst und frittierte und fettige Speisen.

Verwende möglichst viele frischen, aromatischen Kräuter um die Nässe zu transformieren: Rosmarin, Oregano, Majoran und Thymian. Kein Kraut, aber dennoch sehr hilfreich bei Nässe sind Zitrusschalen, Anis- und Fenchelsamen!

Birnen, Karfiol, Kohl, Rettich sind Lebensmittel die auf ganz milde und sanfte Art befeuchten und Schleim sprengen! Das sind die besten Nahrungsmittel für Erde-Metall-Typen und für alle Menschen zu dieser Jahreszeit um ihre Abwehr zu stärken.

Hier findest du die Infos zur Übergangszeit und zum Herbst, das hilft dir dich saisonal besser zu ernähren. Derzeit sind wir mitten drin in den 3 Wochen September und es macht so viel Spaß, dass der zweite Durchgang schon im meinem Kopf herumgeistert …

Doch nun, genug der Worte für heute, ich schließe ab mit einem Majoran Tee. Ich kann es nicht glauben, dass mir dieses Kraut bis zu meiner TCM Ausbildung nicht geläufig war. Inzwischen liebe ich Majoran, so sehr, dass ich ihn sogar als Tee trinke…

Ich habe 4 frische Zweige auf circa 400 ml verwendet.
Du kannst aber auch 1 TL getrockneten Majoran pro Tasse verwenden.

Majoran ist warm, schmeckt scharf, etwas bitter und aromatisch. Er wirkt auf die Funktionskreise Lunge, Milz, Magen und Herz. Er reguliert das Qi, wirkt Stagnationen, Wind-Kälte-Feuchtigkeits-Stagnationen und Schleim-Kälte entgegen. Er wärmt das Innere und beruhigt den Geist. Er vertreibt äußere Wind-Kälte und beruhigt inneren Wind. Mein Kraut!

Er hilft bei schmerzhaften Menstruation, wirkt Völlegefühl, grippalen Infekten und Schwindel entgegen. Hilft bei Schlafproblemen, Unfruchtbarkeit, Rheuma, Gelenksentzündungen, Zittern, Tics, Krämpfen und Tinnitus.

Die Ernährung nach TCM dient der Gesunderhaltung und der Harmonisierung der körpereigenen Heilungskräfte. Meine Rezepte sind kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Behandlung, sie erfüllen keine medizinischen Zwecke.

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Vielleicht mögt ihr noch etwas auf der Website von Pascale herumstöbern. Es gibt viel Spannendes und Schönes zu entdecken, wie zum Beispiel einen Text über Thermik, also die Temperaturen, mit der wir Lebensmittel zu uns nehmen und was die entsprechende Wirkung auf unseren Organismus ist.

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Eierschwämmchen-Rosenkohl-Pfanne

Rezept & Foto: Freunde am Kochen

Zutaten für 2 Personen
80 g Speckwürfeli
1 EL Olivenöl
500 g Rosenkohl, gerüstet & halbiert (oder TK)
3 Zwiebeln, in dünnen Ringen
250 g frische Eierschwämmchen, geputzt
Paprikapulver
Salz & Pfeffer
30 g Parmesan, in dünne Scheiben geraspelt, z.B. mit dem Sparschäler oder einem scharfen Messer
½ Bund glattblättrige
Petersilie, gehackt

Zubereitung
Speckwürfeli in einer grossen Bratpfanne anbraten. Olivenöl und den gewaschenen, gerüsteten und halbierten Rosenkohl* (grosse Röschen vierteln) und die Zwiebelringe dazugeben, gut 10 Min. anbraten. Danach etwas Wasser (Pfannenboden sollte knapp bedeckt sein) dazugeben, salzen, weiterbraten bis das Wasser verdampft ist.

Gerüstete und gesäuberte Eierschwämmchen dazugeben, ca. 5 Min. fertig braten. Mit Paprikapulver und nach Bedarf mit etwas Salz & Pfeffer nachwürzen.

Eierschwämmchen-Rosenkohl-Pfanne mit Parmesanraspeln und gehackter Petersilie bestreuen.

*Wer tiefgekühlten Rosenkohl verwendet, gibt diesen ganz zu den Speckwürfeli, gibt von Anfang an etwas Wasser dazu und lässt den Rosenkohl ca. 10 Min. zugedeckt köcheln. Deckel abheben, Flüssigkeit verdampfen lassen, Eierschwämmchen beigeben. Weiter verfahren wie oben beschrieben.

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Freunde am Kochen hat übriens ein neues Produkt lanciert: Gesund durch die Schwangerschaft, ein Ernährungsprogramm während der Schwangerschaft

Ein gesunder Lebensstil bedeutet in der Schwangerschaft gleich doppelt soviel! Dabei sollen Freude, Genuss und neue Inspiration keinesfalls zu kurz kommen. Das Herzstück des Programms, die Ernährungspläne, optimieren daher einerseits eine Ernährung mit den relevanten Mikro- und Makronährstoffen und bringen gleichzeitig Abwechslung auf den Tisch. Mit einer gesunden, ausgewogenen, nährstoffoptimierten Ernährung vermeidet oder minimiert man viele der typischen Schwangerschaftsbeschwerden und stellt eine gesunde Gewichtszunahme im Normbereich sicher.

Da in dieser Phase nur das Beste gut genug ist, haben wir uns die geballte Kompetenz vom Gynäkologen und Nährstoff-Experten Prof. Dr. med. C. Breymann mit ins Boot geholt. Zudem zeigt Barbara von Mom in Balance, wie man mit regelmässigen, dem Stand der Schwangerschaft entsprechenden Sportübungen, fit für die Geburt wird. Stressmanagement-Tipps von Sandra von Känel machen das Paket rundum perfekt für dich!