Kategorie: HEALTHY FRIDAY

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Linsen-Dhal mit Basmatireis

Rezept: Stefanie Reeb, wellcuisine
Foto: Thomas Leininger


Zutaten für 2 Personen:

Für den Reis:

150 g Basmatireis
300 ml Wasser
1/3 TL Salz
1 EL Rosinen (optional)

Für das Dhal:

100 g rote Linsen
1 EL natives Kokosöl
2 TL Currypulver
1 TL Kreuzkümmelpulver
1 TL Korianderpulver
1 kleine rote Zwiebel, geschält und fein gehackt
1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt
1 EL fein geschnittener frischer Ingwer
300 g Tomaten, gewürfelt
400 ml Kokosmilch
200 Wasser plus mehr nach Bedarf
abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone
2 EL Zitronensaft
1 EL Tomatenmark
1/2 EL Ahornsirup
1 TL Salz plus mehr zum Abschmecken
50 g Blattspinat
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frische Korianderblätter zum Servieren (optional)

Zuallererst die roten Linsen für das Dhal in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser übergießen und einweichen lassen, bis alle Zutaten für das Dhal zubereitet und geschnitten sind. So werden die Linsen besser verträglich. Wenn Du rechtzeitig daran denkst, ist es noch besser, wenn du die Linsen einige Stunden oder über Nacht einweichen lässt.

Den Basmatireis in einem Sieb waschen, in einen Topf mit passendem Deckel geben und Wasser, Rosinen und Salz hinzufügen. Das Ganze bei geschlossenem Deckel zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, die Hitze auf die niedrigste Temperatur einstellen und den Reis ca. 15 Minuten ziehen lassen, bis er gar ist. Die Herdplatte gegebenenfalls ganz ausschalten, damit nichts anbrennt. Den Reis bei geschlossenem Deckel
warm halten, bis das Dhal fertig ist.

Die eingeweichten Linsen in ein Sieb geben und abwaschen.

In einer großen und tiefen Pfanne oder in einem Topf Kokosöl erhitzen und Currypulver, Kreuzkümmel und Koriander kurz unter Rühren anbraten. Rote Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und unter Rühren ca. 2 Minuten leicht anbraten. Ingwer, Tomaten und Linsen dazugeben und mit Kokosmilch und Wasser ablöschen. Zitronenschale, Zitronensaft, Tomatenmark, Ahornsirup und Salz hinzufügen und bei mittlerer Hitze und bei geschlossenem Deckel ca. 15–20 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Gegebenenfalls nach und nach noch mehr Wasser hinzufügen, wenn die Konsistenz des Dhals zu trocken wird. Es sollte am Ende eine geschmeidige Konsistenz wie ein Curry haben.

Das Dhal vom Herd nehmen und den Spinat untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Reis und frisch gehackten Korianderblättern servieren.

Zeitaufwand:
ca. 45 Minuten

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Weihnächtliches Sauerteigbrot mit Nüssen & Trockenfrüchten

Text, Rezept & Fotos: Madlen Witzig, cook & more

Obwohl ich in der TCM-Ernährungsberatung den meisten KlientInnen von zuviel Brot eher abrate, geht zwischendurch doch nichts über ein leckeres Stück selbst gebackenes Brot. Und wenn möglich natürlich mit einem Sauerteig – ja, ich geb’s zu, beim Bäcker ein Brot zu holen geht schneller – aber zwischendurch den (kleinen) Aufwand auf sich zu nehmen und ein Brot selbst zu backen lohnt sich auf jeden Fall!

Warum Sauerteig?
Die im Mehl enthaltenen Vitalstoffe lassen sich mit einer Sauerteigkultur, d. h. mit hauseigenen Hefe- und Milchsäurebakterien, am besten verwerten. Vor allem in der Schale des Getreidekorns sind zahlreiche Mineralien wie Eisen, Magnesium und Phosphor an Phytinsäure gebunden. Durch die Aktivierung des Enzyms Phytase wird die Phytinsäure für uns aufgespalten und macht die wichtigen Nährstoffe für uns besser verfügbar.

Auch sind Sauerteigbrote viel länger haltbar, da die Milchsäurebakterien die Bildung von Schimmelpilzen verlangsamen. Nebst Milchsäure wird bei einer Sauerteigführung auch Essigsäure gebildet. Damit der Sauerteig nicht zu sauer wird, d. h. zuviel Essigsäure bildet, ist eine Teigführung bei ca. 24 – 28 Grad notwendig. Kühlere Gärtemperaturen lassen den Teig saurer werden, was uns häufig nicht sehr gut schmeckt.

Brot & TCM
In der TCM wird vom häufigen Genuss von Brot und Brotmahlzeiten meist abgeraten, da viele von uns sowieso viel und regelmässig Brot essen. Gemäss der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) erzeugt Brot pathogene Feuchtigkeit im Körper. Das bedeutet, Brot ist schwer zu verdauen und bleibt dadurch länger im Körper liegen, was zu Feuchtigkeit führen kann.

Wenn du dich nach dem Genuss von Brot unwohl fühlst, lass das Vollkornbrot weg und geniesse ein Stück Urdinkel- oder Ruchbrot. Oder – wie du oben schon gelesen hast – ein Stück Sauerteig-Brot, das durch die Fermentierung besser bekömmlich wird.

Wenn du Brot isst, empfehle ich dir, das frische Brot – ich weiss, es schmeckt himmlisch knusprig und fluffig – 2 bis 3 Tage liegen zu lassen, das Brot zu toasten und anstelle von Käse und Aufschnitt einen Hummus von Linsen oder (Kicher-)Erbsen dazu zu geniessen. Ich empfehle dir jedoch grundsätzlich, auf häufige und regelmässige Brotmahlzeiten (Sandwich-Lunch oder Café Complet) zu verzichten und besser eine Suppe oder einen Eintopf zuzubereiten und ein Stück Brot als Beilage zu geniessen.

Ein warmes Frühstück mit Rührei, Omelett oder Porridge anstelle von Anke-Schnitteli versteht sich von selbst;-) …. auch die schmecken zwischendurch lecker und mit einer selbstgemachen Konfitüre erst recht!

Nun aber zurück zum Brot und meinem Rezept für dich.

Zur Vorweihnachtszeit passt gut ein Sauerteigbrot mit Trockenfrüchten und Nüssen und einer Prise Zimt und Kardamom für das würzige Extra! Das Brot schmeckt herrlich zum Apéro mit etwas (Ziegen-)käse oder einem Hauch Butter. Ein Sauerteig-Brot lässt sich wie folgt zubereiten – wichtigste Zutat: Geduld!

Sauerteig-Starter
100 g Roggenmehl (frisch gemahlen)
100 g Roggenschrot (frisch gemahlen)
250 ml Wasser

Alle Zutaten zu einem Brei verrühren, in ein Konfiglas füllen und mit lose aufgelegtem Deckel bei Zimmertemperatur 3 – 5 Tage stehen lassen. Sobald sich Bläschen bilden, beginnen die guten Bakterien zu «arbeiten» und der Starter ist zur weiteren Verarbeitung bereit.

Sauerteig-Vorteig
500 g Roggenmehl (frisch gemahlen)
1 – 2 Tassen Sauerteig-Starter
ca ½ l Wasser

Die Zutaten zu einem klebrigen Brei verrühren und bei Zimmertemperatur mind. 12 Stunden gehen lassen. Dem Vorteig gleichviel «Starter» entnehmen, wie anfangs beigefügt wurde. Der Vorteig ist in einem Glas verschlossen und im Kühlschrank aufbewahrt 2-3 Wochen haltbar. Zwischendurch umrühren und mit etwas Roggenmehl «füttern». Wenn Du zuviel Vorteig hast, den Rest einfach kompostieren, auch Dein Garten freut sich!

Sauerteig-Brot
500 g Mehl (z. B. Roggen, Dinkel, Buchweizen-Mischung – frisch gemahlen)
1 – 2 TL Meersalz
ca. ¼ l Wasser
Nach Belieben: Getrocknete Datteln, Feigen, Aprikosen, Rosinen, Cranberries, Baumnüsse, Haselnüsse, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne, je eine Prise Zimt und gemahlener Kardamom

Das Mehl, Wasser und Salz mit dem Vorteig mischen und nochmals mindestens 1 Std. bei Zimmertemperatur gehen lassen. Trockenfrüchte und Nüsse beigeben, den Teig in 3 Stücke teilen, Mehl auf die Arbeitsfläche geben und Brote formen. Nochmals ca. ½ Std gehen lassen.

Ofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft). Brote ca. 15 Min. auf der zweituntersten Rille backen. Temperatur auf 160 Grad reduzieren und nochmals ca. 10 Min. fertig backen.

Gutes Gelingen und eine genussvolle Vorweihnachtszeit!

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Herbstliche Pasta mit Rosenkohl, Baumnüssen & Feta

Rezept & Foto: My Coach

Zutaten für 2 Personen
500 g Rosenkohl, gerüstet und halbiert
1 EL Olivenöl
Salz & Pfeffer
Paprikapulver
2 EL Baumnüsse, gehackt
120 g Vollkornpasta
wenig Balsamico Essig
80 g Feta, zerbröselt

Zubereitung
1. Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Einen grossen Topf mit Wasser für die Pasta aufsetzen.

2. Den gerüsteten, halbierten Rosenkohl auf einem mit Backpapier belegten Blech
auslegen. Olivenöl darüber träufeln, leicht salzen, pfeffern und etwas Paprika
darüber streuen. In den Ofen schieben, insgesamt ca. 20 Min. backen (bis der
Rosenkohl leicht bräunlich ist). Nach der Halbzeit den Rosenkohl mit einer
Bratschaufel wenden, die gehackten Baumnüsse darüber streuen und fertig
backen.

3. In Zwischenzeit die Vollkornpasta nach Packungsanleitung al dente kochen.

4. Pasta auf Tellern anrichten, Rosenkohl mit Baumnüssen darauf geben. Ganz
wenig Balsamico Essig darüber träufeln, Feta darüber bröseln.

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Cacao Hazelnut Hug

Text, Rezept & Fotos: Laura Wright vom Blog The First Mess

I’ve been turning to some sort of herbal coffee concoction around 3 p.m. or so pretty much every day – sometimes just simple with a splash of non-dairy milk/creamer and sometimes blended up into something a bit more elaborate like this. It gets me through that hangry slump that sometimes has me contemplating a trip to the convenience store for a salty snack. This is the time of year that I start craving new routines and an overall fresh glance at my day-to-day. This little sip tends to lead to a definitive pause. I enjoy this one slowly, and I find that I’m much less likely to go for a late night snack when I take the time to enjoy it. Weird? I don’t know. It works for me in a big way.

Cacao Hazelnut Hug with Herbal Coffee

Ingredients for 1 person
1 teaspoon hazelnut butter
1 teaspoon coconut butter
1 tablespoon raw cacao powder
1 tablespoon Dandy Blend or Teeccino (or other herbal coffee)
3 tablespoons non-dairy milk
tiniest pinch of salt
sweetener to taste (1 Medjool date or a teaspoon of maple syrup, for example)
1 cup boiling water

In an upright blender, combine the hazelnut butter, coconut butter, cacao powder, herbal coffee, non-dairy milk, salt, sweetener of choice, and boiling water. Close the lid and slowly bring the speed up to high. Let it go for 30 seconds. Turn the blender off and let the froth settle a bit. Pour the cacao hazelnut hug into your favourite mug and enjoy!

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Kakao Haselnuss Umarmung mit Getreidekaffee

Zutaten für 1 Person
1 TL Haselnussmus
1 TL Kokosmus
1 EL Kakaopulver, ungesüsst
1 EL Getreidekaffee
3 EL pflanzliche Milch
1 kleine Prise Salz
zum Süssen: 1 Medjool-Dattel oder 1 TL Ahornsirup
2,5 dl heisses Wasser

Alle Zutaten in einen Standmixer geben, Deckel drauf und mixen. Den Schaum etwas setzen lassen, dann in die Liebslingstasse giessen und geniessen!

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Weisse Bohnencreme

Einführungstext: Petra Müller, Initiantin von FOOD MOVEMENT
Rezept, Text & Fotos: Stephanie Pinteritsch von Mundzeug

Es freut mich immer sehr, wenn sich interessierte Menschen direkt bei mir melden, denn die ersten zwei Jahre ging die Initiative immer von uns aus. So trudelte vor kurzem ein äusserst sympathisches Mail von einer Stephie bei mir in den Posteingang. Sie hatte unsere Website beim Stöbern entdeckt und bot ihre Zusammenarbeit an. Wie schön! Ich schaute mir ihre Website an und stellte fest, dass Stephie unseren Vorstellungen entspricht, denn, das gebe ich gerne zu: Wer immer noch Zucker, kiloweise ordinäres Weissmehl oder Sonnenblumenöl in seinen/ihren Rezepten hat, passt leider nicht zu uns. Unser wichtigstes Anliegen ist, die traditionelle Küche zu hinterfragen und Offenheit zu zeigen für Neues, Gesünderes.

Stephie und ich haben kurz nach dem Mailkontakt miteinander telefoniert, wobei sich der Eindruck, dass es sich hier um eine sehr sympathische Österreicherin handelt, mehr als bewahrheitet hat. Es freut mich daher sehr, dass wir inskünftig mit Beiträgen aus TCM-Sicht von Stephie rechnen dürfen. Eine schöne Bereicherung. Herzlich willkommen, liebe Stephie ♥.

Ich komm aus einem Land der Jausen-Gesellschaft. Morgens wird Käsebrötchen oder Marmeladesemmerl gefrühstückt und abends folgt eine zünftige Brotzeit mit Wurstwaren, Geräuchertem und rohem Gemüse. Lediglich das Mittagessen wird gekocht, obwohl dann auch oft nur ein Salatkopf am Kochtopf vorbeirauscht.

Als Ernährungsberaterin nach traditionell chinesischer Medizin ist es oft schwierig, in diese festgefahrenen Muster etwas frischen Wind zu pusten. Aus diesem Grund lass ich mir gerne Dinge einfallen, die die Menschen dort abholt, wo sie sich wohl fühlen. Eine Brotbeilage, die eine gekochte Komponente beinhaltet und vielseitig einsetzbar ist. Unsere Mitte liebt es gekocht und warm. Sie kann solche Dinge besser verwerten als rohe Lebensmittel.

Heute möchte ich euch meine absolut traumhafte weisse Bohnencreme vorstellen. Sie lässt sich zu gekochtem Gemüse dippen, zu Shakshuka-Gerichten löffeln, aber auch aufs Brötchen streichen. Und wer sagt überhaupt, dass es immer Teigwaren sein müssen – auch eine gebackene Süsskartoffel oder Kürbisscheiben aus dem Ofen lassen sich super damit beschmieren.

Bohnen aus TCM-Sicht:
Aus der Sicht der TCM sind weisse Bohnen thermisch neutral und dem süssen Geschmack zugeordnet. Sie haben einen Leber- und Lungenbezug, und ihnen wird ein hautverschönernder Effekt nachgesagt. Sie särken unser Yin, also unsere Substanz im Körper, entgiften und bringen den Säure-Basenhaushalt ins Gleichgewicht. Da sie eine ausleitende Eigenschaft haben, sollte man sie bei stark trockener Haut eher mit Vorsicht genießen.

Vegetarisch betrachtet sind Bohnen sehr wertvoll, da sie uns eine Menge an Proteinen und wichtigen Kohlenhydraten liefern. Sie sind reich an Kalium, Kalzium, Eisen und B Vitaminen.

Zutaten
400 – 500 g gekochte Bohnen

Grundzutaten:
2 Esslöffel weisses Mandelmus
½ TL Salz
ein bisschen Ume Su Sauce oder ein Spritzer Zitronensaft

Variante 1:
½ TL Cumin/ Kreuzkümmel gemahlen
geräuchertes rotes Paprikapulver

Variante 2:
1 kleine Knoblauchzehe
geröstetes Sesamöl oder weisses Tahini

Wenn man getrocknete Bohnen verwendet, die Bohnen über Nacht einweichen und in frischem Wasser für mindestens 20 Minuten köcheln – je länger, desto feiner lässt sich die Creme später mixen.

Die Bohnen mit den Grundzutaten vermischen und zu einer feine Paste mixen.
Die Creme in 2 Teile teilen und mit den jeweiligen Zutaten würzen.

Die Creme hält sich einige Tage im Kühlschrank. Bevor man sie isst, sollte sie mindestens Zimmertemperatur haben, da hilft auch der kurze Aufenthalt im warmen Ofen.

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Die nächsten Rezepte aus der TCM-Küche kommen bald und ich freue mich schon riesig, mein Wissen mit euch zu teilen.

Einladung zum 3. HEALTHY FRIDAY-Picknick, dieses Jahr in BERN

Text & Foto: Petra Müller, Initiantin von FOOD MOVEMENT

Einmal pro Jahr organisieren wir ein HEALTHY FRIDAY-Picknick zum Gedankenaustausch und gemeinsamen Essen, damit unser Tun nicht nur online stattfindet. Erstmals findet das Picknick in Bern statt.

Freitag, den 17. August 2018
von 11.30 – 14.00 Uhr
beim Pavillon der kleinen Schanze, 5 Gehminuten vom Bahnhof Bern entfernt

Wer etwas zu essen für das „Buffet“ mitbringen mag: Sehr gerne! So können wir untereinander probieren, was ihr in euren Tupperwares und Schüsseln alles mitbringt.

Es besteht aber KEIN Essen-Mitbring-Zwang. Ihr dürft gerne auch mit einem Falafel oder eurem persönlichen Zmittag für nur euch selbst auftauchen.

Getränke möge jede und jeder selbst mitbringen.

Wir freuen uns auf alle, die kommen möchten.
Ich bin von 11.30 – 14.00 Uhr anwesend.

Bringt gerne jemanden mit – alle sind willkommen!

Herzlich,
Petra

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Wassermelonenpizza

Text & Rezept: Stefanie Reeb, Wellcuisine
Fotos: Thomas Leininger, Wellcuisine

Heute zeige ich euch ein ganz einfaches, aber elegantes Rezept, das sich in 10 Minuten zubereiten lässt und das eine beeindruckende kleine Vorspeise sein kann, wenn du Gäste da hast. An einem heissen Tag schmeckt sie aber auch gut als leichtes Mittagessen: meine Wassermelonen-„Pizza“ mit Minz-Feta.

Und hier noch ein paar Infos aus der FOOD PHARMACY zum Thema Wassermelone:

Die Wassermelone unterstützt unseren Körper dabei, Schadstoffe schneller auszuscheiden. Sie hat einen hohen Wasseranteil und dieser ist deshalb so besonders wertvoll, weil er aus reinem Pflanzenwasser besteht, das für unseren Körper die höchste Qualität hat. Obwohl die Melone aus so viel Wasser besteht, regt sie unseren Körper an, überflüssige Wasseransammlungen (zum Beispiel in den Beinen) loszuwerden und so können schnell mal ein paar Pfunde purzeln, wenn wir im Sommer häufig Wassermelone essen. Die schöne rote Farbe verdankt die Melone dem Pflanzenfarbstoff Lycopin, der ein starkes Antioxidanz ist und unseren Körper vor Zellschädigungen bewahrt. Damit ist die Wassermelone ein tolles Antiaging-Food.

Zutaten für 2 Personen als leichtes Mittagessen oder für 4 Personen als Vorspeise:

2 ganze Scheiben Wassermelone à 2 cm Dicke
2 EL Olivenöl plus 2 EL für die Fetamischung
Etwas Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
100 g Schaf- oder Ziegenfeta
2 EL gehackte Minze

Zubereitung
Die Wassermelonenscheiben in „Pizza“-Stücke schneiden. Vorhandene Kerne weitestgehend entfernen. 2 Esslöffel Olivenöl in eine kleine Schale füllen und die Wassermelone damit bestreichen. Salzen und pfeffern.

Den Feta in eine Schüssel geben und zerkrümeln. Mit den weiteren 2 Esslöffeln Olivenöl und der gehackten Minze vermischen und gleichmäßig auf den Wassemelonenstücken verteilen. Sofort servieren. Kann von Hand gegessen werden.

 

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Käsekuchen (glutenfrei)


Rezept & Fotos: Aleksandra vom SCD-Blog

Aleksandra lebt mir der Diagnose der Darmerkrankung Morbus Crohn und hat auch schon einen Erfahrungsbericht für uns geschrieben – hier könnt ihr ihn lesen.

Käsekuchen

Dieser Kuchen schmeckt für mich wie ein Käsekuchen – diesen Geschmack bekommt er durch die Cashewmilch. Als ich ihn das erste Mal gemacht habe, war ich hin und weg. Und es ist ein einfacher Kuchen, der schnell zubereitet ist. Wenn sich also mal spontan Besuch angekündigt hat und du alle Zutaten daheim hast, ist er fix vorbereitet und du musst ihn nur noch im Ofen backen. Und du kannst dir sicher sein, dass dieser Kuchen gut ankommen wird. Alle meine Testesser waren bisher hellauf begeistert.

Tipp: Natürlich geht auch eine andere Nussmilch. Ich habe z. B. einmal Kokosmilch verwendet. Aber der Kuchen bekommt nur durch die Cashewmilch die geschmackliche Note eines Käsekuchens.

Rezept für eine kleine Springform, ca. 18 cm
Zubereitung: 10 Minuten, Backzeit: 30 – 40 Minuten

50 g gemahlene Mandeln, blanchiert
25 g Kokosmehl
1 Prise Salz
4 Eier
50 g Butter
100 g Honig
50 ml Cashewmilch
1 EL Zitronensaft
1 EL Vanille aus der Mühle oder eine Schote auskratzen

1. Heize den Ofen auf 170°C vor und lege die Springform mit Backpapier aus.
2. Mandelmehl, Kokosmehl und Salz miteinander vermengen.
3. Eier, geschmolzene Butter, Honig, Cashewmilch, Zitronensaft und Vanille hinzufügen und mit einem Mixer gut durchmischen, sodass der Teig schön glatt ist und sich keine Klumpen bilden.
4. Nun den Teig in die Springform geben und für 30 bis 40 Minuten backen. Gegen Ende kann mit dem Zahnstocher überprüft werden, ob der Kuchen schon durch ist.
5. Kurz abkühlen lassen und dann genießen!

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Quinoa Curry


Rezept & Foto: Fiorina Springhetti, mamalltag

Quinoa Curry

Zutaten für 1 Person
100 g Süsskartoffeln in kleine Würfel geschnitten
100 g Kichererbsen aus dem Glas / aus der Dose
80 g Quinoa (ich habe rotes Quinoa verwendet, Tricolore passt natürlich auch)
1 TL Tomatenmark
1 dl Kokosmilch
80 g frischen Blattspinat (zur Not dient auch tiefgekühlter Blattspinat, auftauen und abtropfen vor Gebrauch)
1 TL Currypulver
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL gemahlener Koriander
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 kleine Zwiebel, gehackt
Himalayasalz und Pfeffer

Zubereitung
Das Quinoa in eine weite Pfanne geben (am besten klappt dieses Gericht in einer weiten Bratpfanne), eine Messerspitze Himalayasalz beifügen und 2 dl Wasser dazugeben. Das Quinoa sollte gut bedeckt sein und nun für 30 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln.

Nach 10 Minuten die in kleine Würfel geschnittenen Süsskartoffeln, die Kichererbsen, die gehackte Zwiebel und den gehackten Knoblauch hinzugeben und die Pfanne mit dem Deckel abdecken. Falls nötig, etwas Wasser hinzugeben, es sollte nie komplett verdampfen während des Kochvorgangs.

Wenn noch 5 Minuten der gesamten Kochzeit (30 Minuten) übrig bleiben, das Tomatenmark, die Kokosmilch, das Currypulver, den gemahlenen Kurkuma, den gemahlenen Ingwer und den gemahlenen Koriander beigeben, gut vermengen und auf kleinster Stufe für 5 Minuten köcheln lassen.

Ganz zum Schluss den frischen Spinat unterrühren, alles mit Himalayasalz und Pfeffer nach Gusto abschmecken und servieren.

Voilà – ein einfaches aber satt machendes Quinoa Curry, das im Handumdrehen gelingt.

NEWS bei FOOD MOVEMENT: Weniger = mehr

Text: Petra Müller, Gründerin von FOOD MOVEMENT

Vor zwei Jahren haben wir den HEALTHY FRIDAY lanciert, und wir haben euch seither jeden Freitag ein Rezept oder einen Beitrag zu Bewegung oder Entspannung gezeigt. Das sind genau 100 Beiträge mit Inspirationen, Impulsen und neuen Ideen.

Ohne die vielen Menschen aus der HEALTHY FRIDAY-Community wäre dies nicht möglich gewesen, darum gilt unser grosser Dank euch allen!

Wir schaffen den HEALTHY FRIDAY jedoch nicht ab. Wir werden euch immer noch sporadisch an einem Freitag ein Rezept oder einen Beitrag zu den Kategorien MOVE oder RELAX zeigen. In Zukunft möchten wir unsere Zeit und Energie jedoch noch mehr in Interviews, Buchrezensionen und das Aufspüren von Erfahrungsberichten stecken. Das Königsziel wäre auch mehr Projekte in der analogen Welt – gerade diese benötigen jedoch sehr viel mehr Ressourcen.

Ich freue mich sehr auf diese fokussiertere Ausrichtung und hoffe, euch damit noch spannendere Inhalte zeigen zu können. Sodass ihr weiterhin Inspirationen findet, um neue Ideen auszuprobieren und euren eigenen, selbstbestimmten Weg zu gehen.

Über Wünsche und Inputs freue ich mich übrigens sehr!

Ganz herzlichen Dank für euer Interesse an FOOD MOVEMENT ♥.