Schlagwort: glutenfrei

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Süsskartoffel Toast

Einführungstext: Petra Müller, Gründerin von FOOD MOVEMENT
Rezept: Barbara Jacops von
les petites pestes


Barbara habe ich auf Instagram entdeckt. Ich mag ihren erfrischenden und verspielten Stil sehr. Auf ihrer Website les petites pestes findet man nebst leckeren, einfachen Rezepten auch Tipps für Städtereisen sowie ausgewählte Shopping-, Lifestyle- und Architektur-Trouvaillen.

Mir gefällt, dass Barbara macht, wie sie es gut findet. Sie fotografiert zum Beispiel alles mit ihrem Smartphone statt mit einer Profi-Kamera, versorgt ihre Beiträge in sympathischen Kategorien wie to make, to bake, to breakfast, to drink, to shake, to shop, to travel.

Obwohl Barbara zu meinem grossen Erstaunen auf Instagram (bisher) noch nicht Tausende von Followern hat, ist sie doch einer meiner absoluten Favoriten und die erste Adresse für, wenn ich einen Städtetrip planen sollte. Denn ihre Cityguides stecken voller Geheimtipps.

Barbara ist Architektin und lebt und arbeitet in Antwerpen, Belgien.

Es freut mich sehr, dass wir euch heute die Süsskartoffel Toasts von Barbara zeigen dürfen – und zwar erst im Original auf englisch, aber auch ins Deutsche übersetzt. Here she comes:

Sweet Potato Toast and Toppings

What you need:
Sweet potatoes – depending on your hunger, you can always freeze some toasts and all sorts of toppings.

What to do:
This could not be any easier!
Peel and slice your sweet potato lengthwise.
You could use a mandoline but the slices will be too thin and crunchy. When you give your sweet potato a bit of thickness, you get this marshmallow-y flavor.
Place the slices in the toaster. Depending on your toaster, you might want to retoast them a few times…let’s say 3 x until golden and soft. Or pop them under the grill.
The topping is all up to you…

But here are some ideas:
– Grilled broccolini, almond butter drizzle, toasted almond flakes
– Smashed avocado with chilli spiked olive oil, pickled radishes, cucumber & lime juice
– Labneh, blueberrie jam, seasalt and olive oil
– Fuji apple tossed in lemon, honey, alfalfa sprouts, sesame seeds, pepita-sunflower seed butter
– Any nut or seed butter with bananas with some lavender sprinkles
– Strawberries slices on top of smashed avocado and a dollop of almond butter
– Toasted nuts and seeds (maybe in mirin and tamari) on a creamy base like avocado, hummus or babaganoush
– A chickpea, lemon & chilli hummus, radishes & sesame seeds, olive oil drizzle
– Babaganoush, cilantro, toasted sesame seeds
– Sliced avocado, sea salt, chilli flakes and drizzled in salted almond butter
– Aioli topped with cherry tomatoes, hemp seeds
– Cashew butter, figs and maple syrup
– Avocado, lemon juice, watermelon radish, scallion, parsley, pickled mustard seeds, chilli, sea salt, olive oil
– Avocado and crumbled feta or halloumi
– A creamy cashew cheese with nuts

I could go on and on…
But just to show you how versatile you can make your toast

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Was du brauchst:
Süsskartoffeln – abhängig von deinem Hunger. Du kannst übrig gebliebene Toast und auch die Toppings einfach einfrieren.

Was machen:
Es könnte nicht einfacher sein_
Schäle die Süsskartoffel(n) und schneide sie der Länge nach.
Du könntest eine Mandoline benutzen, aber dann werden sie zu dünn und knusprig. Wenn du die Süsskartoffeln in einer gewissen Dicke schneidest, führt das zu diesem Marshmallow-ähnlichen Geschmack.
Toaste die Süsskartoffelscheiben im Toaster. Je nach Gerät musst du sie mehrmals drehen und toasten…sagen wir 3 x, bis sie goldig und weich sind. Oder aber du legst sie unter den Grill.
Der Belag ist deine Sache…

Aber hier sind ein paar Ideen:
– Gegrillte Broccolini, Mandelbutter Drizzle, geröstete Mandelscheibchen
– Zerdrückte Avocado mit Chili-Olivenöl, sauer eingelegten Radieschen, Gurke, Limettensaft
– Labneh, Heidelbeer-Konfitüre, Meersalz und Olivenöl
– Fuji Apfel mit Zitronensaft, Honig, Alfaalfa Sprossen, Sesamsamen, Kürbis-Sonnenblumen-Mus
– Irgend ein Nuss- oder Samen-Mus mit Bananen und Lavendelblüten
– Gescheibelte Erdbeeren auf zerdrückter Avocado und etwas Mandelmus
– Geröstete Nüsse und Samen (z.B. in Mirin und Tamari) auf einer cremigen Masse von Avocado, Hummus oder Babaganoush
– Kichererbsen-Zitronen-Chili-Hummus, Radieschen & Sesamsamen, Olivenöl
– Babaganoush, frischer Koriander, geröstete Sesamsamen
– Avocadoscheiben, Meersalz, Chiliflocken & gesalzenes Mandelmus
– Aioli mit Cherrytomaten und Hanfsamen
– Cashewmus, Feigen und Ahornsirup
– Avocado, Zitronensaft, Wassermelonenrettich, Frühlingszwiebeln, eingelegte Senfsamen, Chili, Meersalz und Olivenöl
– Avocado und zerkrümelter Feta oder Halloumi
– Cremiger Cashew Käse mit Nüssen

Ich könnte noch lange so weitermachen…
Aber ich möchte dir so bloss aufzeigen, wie abwechslungsreich so ein Toast belegt werden kann.

Wer mehr über Barbara erfahren möchte:
Auf HBFIT findet ihr einen Beitrag über sie.

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Glutenfreie Fladenbrote

Text & Rezept: Stefanie Reeb, wellcuisine
Fotos: Thomas Leininger @ wellcuisine

Da mein Mann Thomas kein Gluten verträgt, gestalten sich Restaurantbesuche und Essen bei Freunden manchmal etwas schwierig. Normalerweise hat er immer eine Packung glutenfreie Cracker in der Tasche, damit sein Futterneid nicht ganz so groß wird, wenn wir anderen frisch gebackenes Brot oder andere glutenhaltige Gemeinheiten essen. Zuhause versuche ich natürlich, von Anfang an gleich so zu kochen und zu backen, dass er alles mitessen kann. Mit meinen glutenfreien Backversuchen für helleres Brot oder Fladenbrot war ich bisher aber nicht so glücklich. Oft schmeckte man den Unterschied zwischen Original und glutenfreier Version einfach zu deutlich … und die glutenfreie Version schnitt merklich schlechter ab. Zu trocken, zu fest, zu staubig … Natürlich gibt es mittlerweile viele gute fertige Backmischungen für hellere Brote, die aber oft zu fast 100% aus Stärke bestehen und schon so komisch knistern, wenn man die Tüte anfasst.

Als wir kürzlich Freunde zum Essen erwarteten, startete ich einen neuen Back-Versuch. Es sollte Baba Ganoush, Muhammara und mediterranes Ofengemüse geben. Dazu passt natürlich am besten Fladenbrot. Und diesmal ging alles gut. Die fertigen Brote waren knusprig und gleichzeitig elastisch, schmeckten gut und auch die Freunde, die problemlos Gluten essen können, fragten nach das Rezept. Das sind die Momente, in denen ich am liebsten einen kleinen Freudentanz machen würde (und es meistens auch tue): wenn das neue, gesündere oder allergiefreundliche Rezept noch besser schmeckt als das Original.

Mehr Infos zur Glutenunverträglichkeit und woran man sie erkennen kann, findest Du in diesem Beitrag.

Zutaten für 12 Stück
2 Päckchen Trockenhefe à jeweils 9 g
400 ml lauwarmes Wasser
2 EL Ahornsirup
400 g Buchweizenmehl
100 g Maisstärke
2 TL Salz
Optional: 1 TL Kümmelsamen
6 EL Olivenöl plus 2 EL zum Bestreichen der Fladenbrote vor dem Backen
1 EL Sesam
Etwas Fleur de Sel oder grobes Meersalz zum Bestreuen

Zubereitung
Die Trockenhefe in einer Schale mit lauwarmem Wasser und Ahornsirup vermischen. 5 Minuten ruhen lassen bis kleine Bläschen auf der Oberfläche erscheinen.

Buchweizenmehl, Maisstärke, Salz und Kümmel vermischen. Die Hefemischung und das Olivenöl hinzufügen und alles mit einem Löffel verrühren. Mit einem sauberen Küchentuch abdecken und 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 240 °C Umluft vorheizen.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Portionen in der Größe von ca. 2 EL des Teigs entnehmen, mit den angefeuchteten Händen zur Kugel formen, aufs Backpapier setzen und leicht flach drücken. Die Hände zwischendurch immer wieder befeuchten, da sich der klebrige Teig sonst nicht verarbeiten lässt.

Die Oberflächen der Brote mit Olivenöl einpinseln, mit Sesam und etwas Fleur de Sel bestreuen und zuerst das erste Blech ca. 10 Minuten backen, bis die Unterseiten gebräunt sind, die Fladenbrote aber bei Druck auf die Oberseite noch leicht nachgeben. Dann das zweite Blech mit Broten backen.

WELLCUISINE Tipp:
Die fertig gebackenen Fladenbrote lassen sich sehr gut einfrieren und sind in Nullkommanichts aufgetaut.

Zeitaufwand:
ca. 25 Minuten plus 1 Stunde Wartezeit

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Latte Macchiato Porridge

Text & Rezept: Stefanie Reeb, wellcuisine
Foto: Thomas Leininger @ wellcuisine

Ich wurde quasi mit Porridge aufgezogen und habe es meine ganze Kindheit und Jugend hindurch gegessen. Meine Mutter isst es heute, mit fast 70, noch jeden Morgen und ist dabei sehr fit, immer noch berufstätig als Physioterapeutin und damit für mich der lebende Beweis, dass Porridge einfach gut für uns ist. Weiterlesen

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Gluten- und getreidefreie Pizza

Text, Rezept & Fotos: Aleksandra, SCD-Blog

Pizza ist vermutlich ein Gericht, das in erster Linie nicht mit „gesundem Essen“ in Verbindung gebracht wird. Die konventionelle Pizza, die du beim Italiener um die Ecke oder am Strassenverkauf bekommst, besteht aus Weizenmehl und das darin enthaltene Gluten wird im Zusammenhang mit Autoimmunkrankheiten kritisch betrachtet.

Auf Gluten verzichtet man auch bei der Speziellen Kohlenhydrat-Diät (kurz SCD), die ich zur Heilung meines Morbus Crohn anwende. Zudem ist bei der SCD jegliches Getreide, so auch Buchweizen, Teff, Hirse, Quinoa oder Amaranth verboten, aus dem manchmal alternative oder glutenfreie Pizzateige hergestellt werden. Davon profitiert der gestörte oder entzündete Darm bei Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder auch bei einer Glutenunverträglichkeit oder dem Reizdarm. Weiterlesen

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Spanische Pinienkernkugeln

Text: Stefanie Reeb, Wellcuisine
Fotos: Thomas Leininger, Wellcuisine

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Stefanie Reeb

Wenn du mich fragen würdest, wie Weihnachten schmeckt, wäre meine Antwort: süß! Zimtsterne, Lebkuchen, Dominosteine, Schokoladennikoläuse – ohne Zucker kein Weihnachten und keine Adventszeit. Die letzten Wochen des Jahres machen es uns gar nicht einfach, an unseren gesunden Ernährungsgewohnheiten festzuhalten. Es macht ja auch wirklich keinen Spaß, dauernd nein zu sagen, wenn einem leckere Süßigkeiten angeboten werden. Ich bin prinzipiell auch eine der Ersten, die «Hier!» schreien, wenn es ums Naschen geht. Weiterlesen

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Proteinbrot

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Rezept + Bilder: Daniela Weinig, weinigvital

Daniela Weinig

Proteinbrot (ohne Getreidemehl)

Ein sehr kompaktes und gut nährendes Brot.
Weil kein Kleber aus Getreide dabei ist, zerbröseln die einzelnen Scheiben immer leicht. Sorgfältiges sägen mit dem Brotmesser ohne Druck hilft dagegen.
Den Teig in lange, nicht zu dicke (max. Durchmesser 5 cm) Stangen formen.
Das fertige Brot NIE in Plastik- oder Alufolie einpacken. Es ist ein feuchtes, fetthaltiges Brot und hat die Tendenz, leicht zu schimmeln. Am besten wickelt man das Brot in ein trockenes Küchentuch ein.
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HEALTHY FRIDAY // FOOD: Knusprige Tamari-Kerne

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Text, Rezept & Fotos: Petra Müller

Heute zeigen wir euch ein Rezept für den ultimativen Knabberspass, und zwar von mir, Petra Müller, der Initiantin von FOOD MOVEMENT. Auf meinem Blog Freakfood findet ihr regelmässig einfache und leckere Rezepte, die anti-entzündlich sind, denn ich habe rheumatoide Arthritis kann meine Schmerzen und Beschwerden mit dieser Art von Ernährung wesentlich lindern. Ein Interview mit mir selbst könnt ihr hier lesen.

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Das ist wohl eines der einfachsten Rezepte ever. Von Rezept kann man eigentlich gar nicht mehr sprechen. Das Schöne daran: Das Verhältnis von Aufwand und Knusper-Vergnügen fällt hochgradig zugunsten des Vergnügens aus.
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HEALTHY FRIDAY // FOOD: Pizza

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Text & Rezepte: Bettina Campolucci Bordi
Foto von Bettina: Alex Nowicka
Einführungstext & Übersetzung: Petra Müller

Bettina ist eine von einer Handvoll Frauen, die ich über Instagram „kennengelernt“ habe. Schon lange erfreue ich mich ihrer veganen Teller, die immer bunt und lecker aussehen. Eat the Rainbow ist hier so richtig angesagt. Bettina ist ein extrem freundlicher Mensch, und sie macht sich trotz dutzender Kommentara immer die Mühe, zu antworten. Die Rezepte auf ihrem Blog sind immer einfach nachzukochen, was ich sehr schätze und was wohl auch ihren Erfolg ausmacht. Gesund und hübsch muss überhaupt nicht komliziert sein!
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