Schlagwort: pflanzlich

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Buddha Bowl

Text, Rezept & Foto: Kevin Nobs, skepping

Buddhas gewölbter Bauch zum Vorbild:
Man nehme eine gewölbte Schüssel und fülle sie mit frischen Lieblingsgemüsen, verfeinere das ganze mit Hülsenfrüchten und einer köstlich cremigen Sauce.

So einfach sind die sogenannten Buddha Bowls aufgebaut. Es gibt keine Regeln, man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Und wenn man keine Idee hat, kann man ganz einfach einen Blick ins Gemüsefach werfen et voilà – schon liegen da die Zutaten bereit, denn man kann auf diese Weise wunderbar kleine Resten verwerten.

Ich persönlich mag so richtig bunte Buddha Bowls und versuche jeweils, möglichst viele Farben reinzupacken. Deshalb habe ich bei diesem Rezept grün, schwarz, orange, pink und braun kombiniert. Wenn man übrigens keine spezielle Sauce machen möchte, kann man auch einfach ein gutes Öl (ich mag Baumnuss oder Olive) als Topping verwenden.

Und nun das Rezept für eine meiner liebsten Buddha Bowls:

Zutaten für 4 Personen
400 g Brokkoli in Röschen, gedämft
400 g Süsskartoffeln (oder Kürbis) in Würfeln, gedämpft
150 g schwarze Linsen, nach Packungsanleitung waschen und kochen
150 g Quinoa tricolore, nach Packungsanleitung waschen und kochen

Alles bereitmachen (oder Resten aufwärmen) und in der Zwischenzeit den Hummus & die Sauce zubereiten:

Randenhummus
300 g gekochte Kichererbsen
50 g gekochte Randen
einige EL Wasser
1/2 TL Kreuzkümmel
Saft von 1/2 Zitrone
1 gehäufter TL Tahin und 1 EL Olivenöl

Alles pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mandelsauce
4 EL weisses Mandelmus
1 TL Sojasauce
1 TL Apfelessig
1/2 TL Tahin

Alles mit einigen EL Wasser im Mixer gut mischen. Die Wassermenge kann variiert werden, um eine sehr cremige oder eine flüssigere Sauce zu erhalten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Anrichten nehme man seine Lieblingsschüssel, verteile die farbigen Zutaten in die Schüssel und toppe das Ganze mit dem Hummus, der Sauce und einigen ganzen Kichererbsen.

E Guete!

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Kevin Nobs, geboren 1992, wuchs in Rüdtligen-Alchenflüh auf. Er besuchte das Gymnasium in Burgdorf mit dem Schwerpunktfach Biologie-Chemie. Mit seiner Maturaarbeit über die Heilpflanzen an der Emme gewann er den ersten Preis des Wettbewerbs «Emmentaler Facetten» im Frühjahr 2010. Im Herbst 2010 begann er das Pharmaziestudium an der Universität Basel. Nebst dem Studium schrieb er dann das Buch «Heilpflanzen an der Emme», das 2012 beim ott-Verlag erschien. Seit Januar 2011 arbeitet er regelmässig in der Apotheke Ryser in Burgdorf. Seit 2013 studiert er an der Universität Bern Biologie und Germanistik. Er arbeitet als Dozent für Botanik für das Kräuterseminar am Inforama des Kantons Bern und leitet mit verschiedenen Partnern botanische Reisen in diverse Länder. Im März 2017 gründete er die skepping GmbH.

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Raw Waldbeer-Mango-Torte

Einführungstext: Petra Müller
Rezept: Lauren Wildbolz, vegan kitchen
Fotos: Veronika Studer, Andrea Diglas

Wer sich für eine vegane Ernährung interessiert, hat mit grosser Wahrscheinlichkeit schon von Lauren Wildbolz gehört. Lauren ist unsere Vegan Queen und Pionierin in Sachen pflanzlicher Ernährung in der Schweiz. Ein Satz, den ich öfters von Lauren gehört habe, geht mir nicht mehr aus dem Kopf: „Veganes Essen schliesst alle ein.“ Lauren ist trotz allem nicht dogmatisch, was mir sehr sympathisch ist. Vegane Ernährung kann zuweilen zu sehr hitzigen und verhärteten Diskussionen führen. Vor allem in der Schweiz, im Land von Milch und Käse, ist es vielen Menschen undenkbar, um ihre Ernährung zu überdenken und sich auch nur zeitweise auf eine pflanzliche Ernährung einzulassen.

Wer Lauren noch etwas besser kennenlernen möchte, empfehle ich den Podcast der Ärztin Janna Scharfenberg; ein wunderbares Gespräch zwischen Laura und Janna ist auf dem Blog In Good Health zu entdecken. Weiterlesen

HEALTHY FRIDAY // FOOD: Pizza

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Text & Rezepte: Bettina Campolucci Bordi
Foto von Bettina: Alex Nowicka
Einführungstext & Übersetzung: Petra Müller

Bettina ist eine von einer Handvoll Frauen, die ich über Instagram „kennengelernt“ habe. Schon lange erfreue ich mich ihrer veganen Teller, die immer bunt und lecker aussehen. Eat the Rainbow ist hier so richtig angesagt. Bettina ist ein extrem freundlicher Mensch, und sie macht sich trotz dutzender Kommentara immer die Mühe, zu antworten. Die Rezepte auf ihrem Blog sind immer einfach nachzukochen, was ich sehr schätze und was wohl auch ihren Erfolg ausmacht. Gesund und hübsch muss überhaupt nicht komliziert sein!
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